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Pastor Conring nimmt 2000-Euro-Spende aus der „Holzhäuser Weihnacht“ entgegen

Die Vereine haben sich richtig ‘reingehängt

Bad Pyrmont (red/jl). Geld für seine Gemeinde kann Justus Conring immer gebrauchen. Denn schließlich soll in diesem Frühjahr das alte Gemeindehaus der Holzhäuser St.-Johannes-Kirche abgerissen und ein neues gebaut werden.

veröffentlicht am 07.02.2011 um 22:55 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 19:41 Uhr

Pastor Justus Conring freut sich über die Spende der Vereine – und hofft auf weitere Unterstützung für den Neubau des Geme
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600 000 Euro darf der Neubau alles in allem kosten. Die Hälfte davon wird mit Zuschüssen der Landeskirche und des Kirchenkreises finanziert, für den Rest muss die rund 4000 Mitglieder zählende Gemeinde aufkommen. Immerhin: 115 000 Euro sind durch den Verkauf des zweiten Pfarrhauses in die Kasse gekommen, die restlichen 200 000 Euro hat die Gemeinde laut Pastor Conring über lange Zeit angespart. Ein Gutteil dieser Summe sind Spenden. „Damit fehlt uns jetzt zwar nichts mehr für den Bau“, sagt Conring. Doch auf die Gemeinde kämen im Zuge des Anbaus bestimmt weitere Ausgaben zu. „So wird es sinnvoll sein, die Schiebetür zum Saal zu erneuern, an den wir anbauen“, glaubt der Pastor, dem dabei auch gleich noch die marode Elektrik der Kirche und ein notwendiger Blitzschutz für den ganzen Komplex einfallen. „Und das Mobiliar ist natürlich auch noch nicht eingerechnet.“

Umso willkommener war Conring jetzt die jüngste Spende der Holzhäuser Vereine. Um die 2000 Euro Erlös der „Holzhäuser Weihnacht“ aus der letzten Adventszeit für das neue Gemeindehaus entgegenzunehmen, nahm der Theologe gern eine Pause von seiner Elternzeit.

Zum fünften Mal hatten sich die Holzhäuser Vereine ordentlich ins Zeug gelegt. Unter dem Motto „Feiern und helfen“ hatten sich die Ehrenamtlichen aus den Vereinen für die Gemeinschaft im Ort eingesetzt. Zum ersten Mal war mit der Familie von Stefan Freter auch ein Stand auf dem Markt vertreten, der nicht von einem Verein getragen wurde.

Etwa 950 Stunden ehrenamtlicher Arbeit hatten die Freiwilligen rund um das Fest investiert. „Dabei war die freiwillige Feuerwehr wieder sehr aktiv beim Auf- und Abbau des Marktes“, freute sich Conring. Die Gemeinschaft ist den Organisatoren nach wie vor das Wichtigste, wie Mario Lis betonte. Und Ortsbrandmeister Reiner Bollmann zeigte sich beeindruckt, „wie sich so viele Menschen in Holzhausen ehrenamtlich und uneigennützig einsetzen.“

Die Planung des Gemeindehauses hat sich laut Pastor Conring allerdings etwas verzögert. Denn nun müssen die Architekten sehen, wie sie die Vorgaben des kirchlichen Amts für Bau- und Kunstpflege Hannover und des städtischen Bebauungsplans unter einen Hut bringen. Wollen die einen ein flaches Satteldach, so hätte die Stadt es gern höher. Übrigens: „Warum unsere Kirche unter Denkmalschutz steht, wissen wir auch nicht“, gesteht er Pastor, der hofft, dass sich die Kosten nun nicht erhöhen „und dass wir zur nächsten Holzhäuser Weihnacht den neuen Saal nutzen können.“



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