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Melanie Mehring ist da

Die Vakanz im Pyrmonter Museum ist vorbei

BAD PYRMONT. Die neue Leiterin des Pyrmonter Museums im Schloss, Melanie Mehring, will versuchen, noch in diesem Jahr zwei Sonderausstellungen auf die Beine zu stellen. Bei ihrem Dienstantritt am Dienstag zeigte sie sich optimistisch, dass ihr das gelinge. Klaus-Henning Demuth vom Museumsverein hörte das gerne.

veröffentlicht am 02.01.2019 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 02.01.2019 um 21:00 Uhr

Klaus Henning Demuth vom Museumsverein begrüßt Melanie Mehring mit Blumen an ihrem neuen Arbeitsplatz. Sieglinde Reker aus dem Sekretariat des Museums freut sich, dass die Vakanz in der Leitung nun ein Ende hat. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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„Die zweite Ausstellung zum Jahresende sollte dann einen regionalen Bezug haben“, sagte sie im Gespräch mit den Pyrmonter Nachrichten. „Das ist jedenfalls mein Anspruch.“ Ein Zusage könne sie aber nicht geben.

Der erste Arbeitstag der neuen Museumschefin begann mit einem Antrittsbesuch im Rathaus bei Bürgermeister Klaus Blome und dem für das Museum zuständigen Dezernenten Eberhard Weber. Danach bekam sie von ihrem Team Blumen und die Schlüssel für ihren künftigen Arbeitsplatz, wurde mit der Alarmanlage vertraut gemacht und ließ sich die Räume des Museums zeigen. Erfreut zeigte sie sich über die Dauerausstellung zur Stadt- und Badgeschichte. „Die ist sehr gut gestaltet und sehr informativ und vermittelt ein Gefühl für die Geschichte Pyrmonts“, lobte sie. Sie habe sich fest vorgenommen, in absehbarer Zeit selber Führungen anzubieten. „Ich führe sehr gerne, denn das ist die beste Möglichkeit, mit Besuchern in Kontakt zu kommen und Rückmeldungen zu erhalten.“

Die Kunsthistorikerin will ein „schönes und abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm“ erarbeiten und setzt dabei nicht zuletzt auf ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in den letzten Monaten nach dem Weggang ihrer Vorgängerin Vanessa Charlotte Heitland alleine den Museumsbetrieb organisiert haben. „Sie haben die Erfahrung und wissen, was gut ankommt“, sagte sie. Sie freue sich jedenfalls sehr auf ihren neue Aufgaben, zumal sie sehr herzlich in empfangen worden sei.

Mein Team hat die Erfahrung und weiß, was gut angekommt.

Melanie Mehring über ihren Arbeitsstil

Mit dem Vorsitzenden des Museumsvereins, Klaus-Henning Demuth, machte am Dienstag der Vertreter eines wichtigen Partners des Museums seine Aufwartung auf der Schlossinsel. Er hatte nicht nur Blumen dabei, sondern auch ein paar Einladungen, unter anderem zu Neujahrsempfängen und zur ersten Vorstandssitzung seines Vereins samt Beisitzern am 14. Januar. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“ sagte Demuth, der für seinen Verein bei der Personalentscheidung durch die Stadt eingebunden war. Von ihrem Vorsatz, in diesem Jahr möglichst zwei Sonderausstellungen zu ermöglichen, zeigt er sich sehr erfreut, denn genau das interessiere die Vereinsmitglieder. „Wir haben zwar einen Austausch über die Planungen, aber Einfluss auf den Inhalt der Sonderausstellungen nimmt der Museumsverein nicht“, versicherte Demuth. Sein persönlicher Wunsch sei es, wenn in den nächsten Jahren wieder einmal eine große Ausstellung im Museum zu sehen wäre, so wie beispielsweise die über Zar Peter den Großen oder Königin Luise. Der Museumsverein als Partner stehe dafür sicher zur Verfügung.

Für Melanie Mehring geht es jetzt erst einmal darum, sich einzuarbeiten und ein Netzwerk aufzubauen. Genug zu tun gibt es allemal, zumal sie auch für die städtische Kulturarbeit in Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen zuständig ist.

Mein Standpunkt
Hans-Ulrich Kilian
Von Hans-Ulrich Kilian

Durch die (politisch verlängerte) Vakanz in der Leitung steht das Museum dieses Jahr ohne konkrete Pläne für Sonderausstellungen da –sieht man von der laufenden Schau ab. Sollte Melanie Mehring noch für 2019 etwas auf die Beine stellen, wäre das beachtlich, denn Ausstellungen lassen sich nicht aus dem Hut zaubern. Angst vor dieser Herausforderung hat sie jedenfalls nicht. Und sie kann sich dabei auf ein engagiertes Team stützen, das die Zeit ohne Chefin mit Bravour gemeistert hat.



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