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So kommt die neue Show des ,,Ivushka“-Ensembles beim Publikum im voll besetzten Pyrmonter Konzerthaus an

Die russische Seele, singend und tanzend ins Bild gesetzt

Bad Pyrmont. Da ist er ja wieder, Zar Peter der Große von Russland! Erst kürzlich widmete ihm der „Fürsten-treff“-Verein ein Wochenende, und nun kehrte der Herrscher noch einmal nach Bad Pyrmont zurück. Als Darsteller in der Revue „Ivushka“, mit der ein 40-köpfiges Ensemble aus der zentralrussischen Stadt Tambow alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit im Konzerthaus gastiert.

veröffentlicht am 31.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 16:21 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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„Zauber der Zarenzeit“ heißt das neue Programm. Da musste natürlich auch ein neues Bühnenbild her. Statt verträumter Winterlandschaft hängt nun ein Prospekt mit der Silhouette von St. Petersburg im Hintergrund. Und gezeigt wird diesmal nicht nur das bunte Dorfleben, sondern auch die feine Gesellschaft bei Hofe. Wenn die Damen und Herren in historisch anmutenden Kostümen Menuett tanzen, fühlt man sich doch glatt ein bisschen wie beim Fürstentreff. Nur dass dieser Chor dazu noch wunderschön singt. Acht Sängerinnen und sechs Sänger, begleitet von virtuosen Musikern, bringen mit beeindruckender Stimmkraft und betörendem Klang die Lebensfreude, aber auch die Melancholie der „russischen Seele“ rüber.

Immer wieder taucht Zar Peter mit seinem gewitzten Adjutanten auf, und andeutungsweise wird sogar des Kaisers Begabung fürs Handwerk deutlich, die er auf seiner Europareise pflegen konnte. Zwar nicht als Zimmermann, wohl aber als Schmied schnuppert er nun mitten hinein ins Leben. Das Volkstümliche steht wie gehabt im Mittelpunkt der neuen Revue. Wenn die Tänzerinnen das mitreißende Staccato ihrer flinken Füße auf den Bühnenboden tackern und anmutig ihre Pirouetten drehen, wenn die Tänzer mit fliegendem Spagat ihre Sprungkraft zeigen und artistische Beinarbeit bieten, bekommen sie viel Applaus aus dem voll besetzten Saal. Von solchen Szenen mit Temperament und Humor hätte es im zweiten Teil durchaus noch mehr geben dürfen.

Zum Schluss wird „Kalinka“ angestimmt, und alle singen mit. Anrührend wirkt die Geste gegenüber dem Publikum, einige Lieder in deutscher Sprache zu singen. Zum Beispiel: „Die Gedanken sind frei.“ Schade eigentlich, dass Wladimir Putin nicht hier unter seinen Landsleuten im Konzerthaus sitzt, sondern weit weg im fernen Russland.

Tänzerisch, artistisch und gesanglich Spitze: das „Ivushka“-Ensemble mit seinem neuen Programm „Zauber der Zarenzeit“ im Konzerthaus. Foto: Hei



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