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Immer mehr Einheimische nutzen Vergünstigungen / Gutscheine machen auch die Kurtaxe schmackhaft

Die „Pyrmont Card“ wird zum Erfolgsmodell

Bad Pyrmont (stef). Was eine Namensänderung nicht alles ausmacht: Seit 2007 die Kurkarte in „Pyrmont Card“ umgetauft wurde, bezahlen die Kurgäste bereitwilliger Kurtaxe. „Das Meckern strebt gegen Null“, sagt Kurdirektor Heinz-Hermann Blome. Auch die Pyrmont Card für Einheimische, vormals „Entrée Karte“, verkauft sich immer besser. „2008 sind mehr Pyrmont Cards an Hiesige verkauft worden als im Vorjahr, 1500 Stück wurden erworben“, berichtet Dietmar Schlüsche, kaufmännischer Leiter des Staatsbades, und zeigt sich mit dieser Entwicklung zufrieden – zumal die Karte längst auch über die Grenzen der Stadt hinaus Abnehmer findet: „Auch viele Menschen aus Lügde, Schieder, Aerzen und Hameln haben inzwischen eine Pyrmont Card“, weiß Kurdirektor Blome. „Das sind regelmäßige Gäste, die in vielen Bereichen unsere Angebote in Anspruch nehmen.“

veröffentlicht am 23.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 13:21 Uhr

Gabi Kuhrt (li.) verkauft in der Wandelhalle die Pyrmont Card au
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Die Besitzer der Karten können all jene Vorzüge nutzen, die sonst nur den zahlenden Kurgästen zustehen. „Für viele sind der freie Eintritt in den Kurpark sowie die Ermäßigung für die Hufelandtherme ausschlaggebend für den Erwerb der Karte“, sagt Gabi Kuhrt, die in der Wandelhalle die Pyrmont Card verkauft. Zudem vergünstigt die Karte die Eintrittspreise für sämtliche Kulturveranstaltungen des Staatsbades – vom Kabarettabend bis zum Sinfoniekonzert. Mit der handlichen Papp-Karte gibt es obendrein Preisnachlass beim Golfen in Lügde und beim Tennisspielen im Kurpark-Tenniscenter.

Doch erhalten Kartenbesitzer nicht nur Rabatte; einige Eintrittsgelder fallen gar völlig weg: Kurkonzerte, Trinkkuren, geführte Wanderungen, die Nutzung des Staatsbad-Lesesaals, die Besichtigung der Dunsthöhle sowie der Eintritt in die Spielbank sind frei. „Auch Ausflüge in die Umgebung lohnen sich für Kartenbesitzer“, sagt Dietmar Schlüsche. „Der Besuch der Kurparkanlagen in Bad Driburg, Bad Lippspringe, Bad Meinberg, Bad Nenndorf, Bad Oeynhausen und Bad Salzuflen sind kostenlos.“

Und auch das jeder Karte beiliegende Gutscheinheft kommt gut an. Es enthält Rabatt-Coupons für diverse Geschäfte, Cafés und Restaurants in der Kurstadt.

„Nicht am Vergnügen sparen sondern mit Vergnügen sparen“, fasst Staatsbad-Chef Blome die Idee hinter der Karte für Einheimische zusammen und verweist darauf, dass ein Halter, der etwa die „Landpartie“ im Kurpark viermal gratis besucht, die Hälfte der Anschaffungskosten allein so wieder einfährt.

Die einjährige Pyrmont Card für Anwohner kostet 59 Euro, jedes weitere Familienmitglied zahlt 39 Euro. Kunden der Pyrmonter Stadtsparkasse bekommen 20 Prozent Rabatt. Übrigens: Im Januar wurde die Kurtaxe zum ersten Mal seit 15 Jahren erhöht, pro Tag zahlt der Gast nun 3,20 statt 3 Euro, der Preis für die Kurgast-Jahreskarte stieg von 126 auf 134,40 Euro.



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