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Auf dem Flugplatz in Kleinenberg trafen sich Ultraleicht-Piloten, in Holzhausen Unimog-Fahrer

Die Leichten der Lüfte und Fleißigen der Erde

Bad Pyrmont. Größer könnte der Unterschied nicht sein. Auf dem Flugplatz in Kleinenberg landeten am Wochenende Ultraleichtflugzeuge aus Frankreich, in Holzhausen frönten die Fans schwerer Unimogs ihrer Leidenschaft. Und beide sorgten für Aufmerksamkeit. Unser Mitarbeiter Martin Schenkemeyer war in Kleinenberg dabei, Rudi Rudolph berichtet aus Holzhausen.

veröffentlicht am 01.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:21 Uhr

... er mit seinem 411er Unimog.
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„Bienvenue á Bad Pyrmont“, hieß es am Sonntag auf dem Flugplatz Bad Pyrmont in Kleinenberg. Rund 30 französische Ultraleichtflugzeuge und ein Hubschrauber machten im Rahmen der „Carto Fun Rallye“ Station. Einer, der diese geführte Tour durch Deutschland mitmacht, ist Jean-Michel Heckel. Der Franzose aus der Nähe von Straßburg machte sich mit seiner „Dynamic“ auf nach Deutschland. „Wir hatten einen guten Flug nach Bad Pyrmont mit netten Fluglotsen“, berichtete er.

Gestartet waren die etwa 60 Pilotinnen und Piloten in Bad Sobernheim. In Kleinberg bereitete ihnen die Luftsportgemeinschaft Bad Pyrmont-Lügde einen herzlichen Empfang. Die Gastgeber hatten eine französische Flagge und „Bienvenue“ auf die 600 Meter lange Landebahn geschrieben. „Ich bin wirklich zufrieden mit dem Service in Deutschland und dem Essen“, freute sich Henkel und fügte hinzu: „Die stramme deutsche Organisation ist wirklich gut.“

Zu den Ultraleichtflugzeugen gesellten sich im Tagesverlauf zahlreiche andere Flugzeuge aus Deutschland und Holland, sodass am Nachmittag gut 40 Flugzeuge auf dem Flugplatz standen. Das zog auch zahlreiche Schaulustige an, denn es lohnte sich. Einige der Flugzeuge sind in Deutschland so nicht zu sehen. Neben den klassischen Dreiachser-Ultraleichtflugzeugen, die sich optisch kaum noch von größeren Flugzeugen unterscheiden, kamen einige der Franzosen auch mit Trikes oder Gyrokoptern, mit denen sich auch James Bond schon einmal in die Lüfte schwingt.

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Sie kam mit einem Trike...

Gestern ging es weiter. „Wir fliegen nach Papenburg, dann über die ostfriesischen Inseln, Ostdeutschland und Bayern zurück nach Frankreich“, beschrieb Heckel die Route, für die eine Woche eingeplant ist – vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

Familientreffen der Unimog-Fans

Oliver Winkler war dieses Mal dran. Der Landwirt aus Holzhausen stellte eine frisch gemähte Wiese und seine große Halle bereit, und der Club „Unimogfreunde Weserbergland“ nutzte dieses Angebot. Mehr als 80 Unimogs –¨unter anderem aus Köln und Bad Oldesloe – reisten an, um an einer Ausfahrt durchs Weserbergland und dem „Familientreffen“ auf Hof Winkler teilzunehmen. Ralf Wagener brauste aus Wolfenbüttel heran, wo sein 411er, Baujahr 1964 und seit fast 40 Jahren Familienmitglied, immer noch im Waldeinsatz ackert, Wilhelm Watermann (69) kam mit seinem Copiloten Heinz Bernhardt (62) aus Rumbeck. Ihr Schmuckstück ist ein 411er aus dem Jahr 1956, aufwändig restauriert und nie fertig. „Man will’s immer wieder aufgeben und kann’s aber nicht“, sagte Watermann. Viele der Unimogs sind schon reichlich betagt, viele auch neuerer Fabrikation. Allen ist gemeinsam, dass sie unermüdliche Arbeitstiere in der Land- und Forstwirtschaft, im Straßenbau, bei der Feuerwehr oder der Bundeswehr sind. Die liebvoll restaurierten oder mit Gebrauchsspuren geadelten Fahrzeuge begaben sich am Vormittag auf die Strecke nach Lemgo, zum Schiedersee und wieder zurück.



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