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Lob für „Brückenschlag“-Ausstellung / Nur die Schulen fehlten der Gruppe

„Die haben sich echt gemacht“

BAD PYRMONT. „Schade, es hätte noch eine Woche länger dauern können!“ Diesen Satz hören die Mitglieder der Künstlergruppe „Brückenschlag“ oft, nachdem sie ihre einwöchige Ausstellung „Einblick – Durchblick“ geschlossen und die Palmenhäuser besenrein an das Staatsbad zurückgegeben haben.

veröffentlicht am 02.06.2016 um 13:22 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Zufrieden sind die 13 Kunstschaffenden auf jeden Fall mit dem Ergebnis ihrer insgesamt vierten gemeinsamen Präsentation. „Unser Konzept hat sich bewährt. Wir sind ein Teil Pyrmonts geworden, das zeigte sich an dem guten Besuch und an den Reaktionen. Jeder von uns hat Kontakte zu den Besuchern geknüpft“, fasst Klaus Egner als Sprecher des Teams diesen Eindruck zusammen. Die kreative Gruppe ist ganz offensichtlich im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen und zu einem Begriff geworden. „Die haben sich echt gemacht“, drückte es ein Besucher salopp aus.

Auch die Künstler selbst sehen ihre Entwicklung positiv. „Diese Ausstellung war unsere bisher beste. Aber es bedeutete eine große Herausforderung und viel Arbeit für uns alle, das Thema spannend umzusetzen. Ohne Freunde und unsere Familien im Hintergrund hätten wir diesen Kraftakt nicht geschafft“, betont Antje Horn als Mitglied der Gruppe. Auch die Besucher waren gefordert, nicht nur zu gucken, sondern sich aktiv mit den gezeigten Objekten und auch mit dem originellen Gemeinschaftswerk auseinander zu setzen. Das habe gut funktioniert, sagen die Künstler.

Als einen Wermutstropfen empfinden sie jedoch das offensichtlich geringe Interesse der Schulen an der Ausstellung. „Da haben wir mehr erwartet“, erklärt Egner. Auch eine Aktion für Kinder, die selbst kleine Leinwände bemalen konnten, wurde kaum angenommen. „So konnte eine geplante Verlosung der gemalten Bilder nicht stattfinden“, bedauert Antje Horn.

Ob die Ausstellungen in Zukunft alle zwei Jahre oder jedes Jahr stattfinden und dann vielleicht doch zwei Wochen dauern – das alles wird „Brückenschlag“ demnächst beraten. Schließlich spielt auch das finanzielle Risiko eine Rolle: Zwar stellt das Staatsbad die Palmenhäuser kostenlos zur Verfügung, doch alle Ausgaben finanzieren die Künstler aus der eigenen Tasche. Auf jeden Fall will die Gruppe, auch im Hinblick auf andere Veranstaltungen, ihr Ausstellungsdatum wie bisher immer rechtzeitig für den Terminkalender des Staatsbades bekannt geben. Hei



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