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Bislang fünf Starts und Landungen von Rettungshubschraubern am Bathildiskrankenhaus

Die Frequenz von Flügen nimmt zu

BAD PYRMONT. Die im vergangenen Jahr neu angelegte Hubschrauberlandestelle wird öfter von Rettungshubschrauber angeflogen. Das Krankenhaus zeigt sich mit der bisherigen Frequenz zufrieden und geht von einer weiteren Steigerung der Flüge aus.

veröffentlicht am 12.02.2019 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 12.02.2019 um 16:50 Uhr

Der Rettungshubschrauber Christoph 4 landet am Montag dieser Woche auf der neuen Landestelle des Bathildiskrankenhauses für eine Patientenverlegung. Foto: Krankenhaus
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Am Montag dieser Woche war es wieder so weit. Der am Städtischen Klinikum Rosenhöhe in Bielefeld stationierte Rettungshubschrauber Christoph 13 landete am Bathildiskrankenhaus, um einen Patienten zur weiteren Behandlung nach Bad Pyrmont zu bringen.

Noch herrscht auf der im vergangenen Jahr neu angelegten Landestelle nicht gerade Hochbetrieb, „aber wir haben festgestellt, dass die Frequenz der Starts und Landungen zunimmt“, sagte Krankenhaussprecherin Anja Tiemann.

Seit August 2018 ist die neue Landestelle in Betrieb. Dokumentiert werden die Starts und Landungen vom Krankenhaus und der Notfallaufnahme laut der Sprecherin aber erst seit der offiziellen Einweihung im November. „Seit dem 28.11. hat es fünf Landungen gegeben. Das ist für den Anfang für uns zufriedenstellend“, betonte sie und fügte hinzu. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Anflüge weiter zunehmen wird.“ Neben Bielefeld gab es bislang Flüge zwischen Schlangen, Göttingen, Osnabrück und Vehlen im Landkreis Schaumburg. Aktuell ist das Krankenhaus von der Zahl früherer Flüge damit aber noch weit entfernt, die der kaufmännische Direktor Justus Thiede im vergangenen Jahr auf 50 bis 70 jährlich beziffert hatte.

165 000 Euro hat das zum Agaplesion-Konzern gehörende Krankenhaus in die Neuanlage der Landestelle investiert, um die Auflagen der Landesluftfahrtbehörde und der DRF Luftrettung zu erfüllen. Seit Ende Januar 2016 hatte es keine Betriebsgenehmigung mehr für den Platz gegeben, weil die An- und Abflugwinkel nicht mehr den Vorgaben entsprachen. Allerdings wurde die Landestelle immer wieder auf eigene Verantwortung der Piloten angeflogen.

Die neue Landestelle wurde mit einem Außenmaß von 28 mal 28 Metern deutlich größer als der alte Platz. Mehr Platz bedeutet mehr Möglichkeiten für die Piloten der Rettungshubschrauber. Laut Krankenhaus sind auch Nachtlandungen möglich. Die Landesluftfahrtbehörde hatte zwei Anflugsektoren vorgeschrieben, die mindestens 150 Grad auseinanderliegen müssen. Davor waren es nur 100 Grad.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die unter anderem Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

Information

Fünf Rettungshubschrauber

In Niedersachsen sind zurzeit fünf Rettungshubschrauber an Standorten in Hannover, Wolfenbüttel, Göttingen, Uelzen und Sanderbusch stationiert. Diese werden vom ADAC, der Deutschen Rettungsflugwacht und von der Johanniter-Unfall-Hilfe in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei im Auftrag des Landes betrieben. Darüber hinaus wird ein Intensivtransporthubschrauber (ITH) am Flughafen Hannover-Langenhagen vorgehalten, der vom gemeinnützigen „Hubschrauber Sonder Dienst“ (HSD) betrieben wird. Zusätzlich wird Bad Pyrmont und die Region von den Rettungshubschraubern im benachbarten Ostwestfalen-Lippe mitversorgt.red



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