weather-image
22°
Mit 15 Segelflugzeugen macht ein Club aus Nimwegen sportliche Ferien auf dem Flugplatz in Kleinenberg

Die fliegenden Holländer

Kleinenberg. Der kleine Campingplatz vor dem Kleinenberger Flugplatz ist rappelvoll mit Zelten, Wohnwagen und Autos mit gelben Nummernschildern. Für zwei Wochen sind 53 Segelflieger mit Familien, Hunden und im Schlepptau 15 Flugzeugen hier eingefallen und entfalten bis zum Samstag einen regen Flugbetrieb.

veröffentlicht am 06.08.2015 um 16:33 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:21 Uhr

270_008_7753684_pn209_0708.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Wir kommen vom ‚Njmeegse Aeroclub‘ und sind allesamt in der Gegend um Nimwegen angesiedelt,“ berichtet Bud Meijdenberg. Er selbst ist mit einer Nimbus 4DT vertreten, einem aerodynamischen Wunder von mehr als 26 Metern Spannweite bei einer Länge von gut achteinhalb Metern, zwei Sitzplätzen und einer möglichen Höchstgeschwindigkeit von 285 Stundenkilometern. Damit reiht er sich bei brütender Hitze in die Phalanx der Flieger ein, die sich auf der Startbahn der Luftsportgemeinschaft Bad Pyrmont-Lügde aufgestellt haben, um per Seilwinde in die Luft katapultiert zu werden. Hier und da ist auch einmal ein einheimisches Fluggerät darunter wie etwa die mehr als 40 Jahre alte ASK 13 von Gerd Hefer aus Göttingen.

Mit den holländischen Gästen verbindet die hiesigen Flieger eine lange Freundschaft, und gemeinsam genießt man das ideale Flugwetter dieser Woche. Je nach Interesse und Flugpraxis drehen die Segelflieger Platzrunden, machen moderate Ausflüge über das Weserbergland oder nehmen sich auch Langstrecken vor. Meijdenberg will mit seinem Co-Piloten einen Überlandflug zum Thüringer Wald in Angriff nehmen, immerhin eine Strecke von 500 bis 600 Kilometer.

Über Funk kommuniziert der Flugleiter von seinem mobilen Leitstand mit der Mannschaft an der Schleppwinde. Dort dirigiert Jens Böhm, Segelflug-Referent der Luftsportgemeinschaft und Organisator der Flugwochen. Dann kommt quäkend das OK vom anderen Ende der Startbahn, das Schleppseil wird eingehängt und auf seinen festen Sitz überprüft. Akribisch geht man die Startprozedur durch, dann kommt Zug auf das Seil, die Nimbus schießt nach vorne – und bleibt stehen. Aus unerfindlichen Gründen hat sich das Seil gelöst, und es ist ein Glück, dass dieses nicht nach dem Abheben passiert ist. Doch der nächste Versuch – wie alle anderen Starts auch – gelingt.

270_008_7753681_pn206_0708_4.jpg
  • Handarbeit: Ein Segelflugzeug wird an den Start geschoben.

Ebenso gelungen finden die Flieger und ihre Familien die Wochen mit vielen Eindrücken und Begegnungen rund um den Kleinenberger Flugplatz. ar



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt