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Im inklusiven Kunstprojekt „Ver-rückte Leben“

Deutsche Kinder? Fehlanzeige!

Bad Pyrmont. Was kocht ihr an typischen nationalen Gerichten in eurer Familie? Welche Spiele spielt ihr miteinander, welche Geschichten werden bei euch zu Hause vorgelesen? Das wollten ungefähr 15 Kinder unterschiedlicher Nationalität genauer voneinander wissen und beteiligten sich an einem familiären Kulturaustausch, der von dem Verein Arbeit und Integration Bad Pyrmont (AIBP) im Rahmen des inklusiven Kunst- und Kulturprojekts „Ver-rückte Leben“ veranstaltet wurde.

veröffentlicht am 01.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:21 Uhr

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Zehn türkische, bulgarische, ungarische und serbische Familien hatten sich zu diesem Projekt angemeldet, die Flyer dazu waren überall verteilt worden. Doch offenbar fühlte sich keine deutsche Familie angesprochen, was die beiden für die Aktion verantwortlichen AI-Mitarbeiterinnen Elisabeth Theilen und Gylsen Aybay dann doch etwas erstaunte. „Dabei wäre dies eine gute Gelegenheit, Integration zu fördern und Vorurteile abzubauen, wenn die Kinder das familiäre Leben anderer Nationen kennenlernen“, betonte Gylsen Aybay, die bei der AI auch für das Internationale Frauenfrühstück, eine Dialoggruppe und einen niederschwelligen Deutschkurs zuständig ist.

Damit die Kinder zwischen zwei und 15 Jahren sich an diesem Nachmittag erst einmal „beschnuppern“ konnten, war eine gemeinsame Malstunde in den Räumen des AIBP angesagt. Dann wurden sie gemeinsam mit ihren Projekt-Patinnen auf die Familien verteilt und verbrachten dort einige Stunden. „Wenn das Projekt gut läuft und die Kinder gerne mitmachen, könnten wir das Ganze auch wiederholen.

Und wer weiß, vielleicht bahnt sich auch zwischen manchen Familien unterschiedlicher Nationalität auf diese Weise eine Freundschaft an“, hoffen jedenfalls die beiden Initiatorinnen. Hei



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