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Michael Rausch (CDU) spricht von „amerikanischen Verhältnissen“ / Stadtrat stimmt Plänen für Hagen einstimmig zu

Der Tierfriedhof löst nur eine kritische Anmerkung aus

Bad Pyrmont (uk). Anfragen hat Wolfgang Wienecke schon reichlich – und nun auch endgültig grünes Licht vom Rat der Stadt Bad Pyrmont bekommen. Er darf seinen Tierfriedhof bei Hagen anlegen und in Betrieb nehmen, denn der Rat hat der Bauleitplanung zugestimmt. Gegenstimmen gab es keine, lediglich Michael Rausch (CDU) merkte kritisch an: „Wir bekommen amerikanische Verhältnisse, denn eigentlich ist ein Tier doch nur eine Sache.“ Die Tierbesitzer, die sich von ihrem Hund oder ihrer Katze verabschieden müssen, werden das anders sehen. Jedenfalls registriert der künftige Tierbestatter Wienecke schon viele Anfragen, nicht zuletzt von Tierärzten, die von ihren Kunden nach dieser Möglichkeit gefragt werden. „In den nächsten zwei Wochen werde ich das Gelände einzäunen und dann kann ich beginnen“, gab er gestern Auskunft. Die Mindestruhezeit eines Tiergrabes hat Wienecke auf fünf Jahre festgelegt, Verlängerungen auf zehn oder auch auf 20 Jahre sind möglich. Die Gebühr richtet sich nach der Größe und reicht von 120 Euro für ein kleines Tier wie eine Katze bis zu 300 Euro für einen großen Hund.

veröffentlicht am 05.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 13:21 Uhr

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Die nächstgelegenen Tierfriedhöfe befinden sich laut Wienecke bislang in Herford oder Hildesheim.

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