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Warum Oesdorfs St.-Petri-Gemeinde ihre Kirche erst wieder in einem Monat benutzen kann

Der Schwamm ist weg – aber der Staub noch nicht

Bad Pyrmont. Fast zwei Monate lang war die Oesdorfer St.-Petri-Kirche eingerüstet. Seit gestern ist das Gotteshaus nun wieder unverkleidet zu sehen; die neuen kupfernen Regenrinnen blitzen im Sonnenlicht, und der Schwammpilz ist aus dem Gebälk vertrieben. Aber zu gebrauchen ist das Gotteshaus noch immer nicht. Denn bis voraussichtlich Mitte November herrschen drinnen die Handwerker. In staubiger Luft stemmen Monteure derzeit im hinteren Bereich der Kirche den Boden auf, um neue Heizungsrohre zu verlegen. Altar, Gestühl und Orgel sind mit großen Planen bedeckt.

veröffentlicht am 22.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:21 Uhr

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Bisher haben Oesdorfs Protestanten die Gastfreundschaft der Stadtkirche in Anspruch genommen. „Wir wollten aber nicht bis Mitte November auf Gottesdienste in der eigenen Gemeinde verzichten. Deshalb haben wir entschieden, ab jetzt in unserem Gemeindesaal zu feiern“, erklärt Pastorin Bettina Burkhardt, die ihre Kirche zuletzt im August benutzen konnte. Seither ist baustellenbedingte Improvisation angesagt: „Das Erntedankfest wurde am 29. September in der Friedhofskapelle in Löwensen gefeiert“, berichtet Burkhardt.

Auch wenn der Schwamm die voraussichtlichen Sanierungskosten locker auf 380 000 Euro treiben könnte – immerhin kann die Pastorin Fortschritte verzeichnen: „Die Arbeiten am Dach sind bis auf die Sanierung der Apsis, des kleinen Rundbaus am Chorraum, abgeschlossen“, hat sich Burkhardt von Christian Skibbe unterrichten lassen. Der in der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover für die Bau- und Kunstpflege zuständige Ingenieur kalkuliert aber noch ein paar Wochen für abschließende Arbeiten durch Tischler und Maler ein. „Außerdem wird derzeit noch ein Windfang im Turmbereich eingebaut“, erklärt Burkhardt.

Seien erst alle Staub verursachenden Arbeiten abgeschlossen, müsse die Kirche grundgereinigt werden. „Dann kann die Orgel ausgepackt und durch den Orgelbauer überprüft werden“, erläutert die Pastorin das weitere Vorgehen. Und sie baut auf Skibbes Zusicherung, „dass die Gottesdienste ab Mitte November wieder in der Kirche gefeiert werden können“. jl

Noch sind Kirchenbänke und Orgel mit Folie verpackt. Aber in einem Monat soll die St.-Petri-Kirche wieder zu gebrauchen sein. Bis dahin finden die Gottesdienste im Gemeindesaal statt. jl



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