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Der Schatz der Kirchengemeinde wird saniert

Lügde (rom). Die St. Kilianskirche wird im nächsten Jahr aufwendig saniert. Das bestätigte Pastor Peter Hellersberg von der katholischen St.-Marien-Kirchengemeinde gestern auf Anfrage der Pyrmonter Nachrichten.

veröffentlicht am 28.12.2009 um 18:22 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

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Lügde (rom). Die St. Kilianskirche wird im nächsten Jahr aufwendig saniert. Das bestätigte Pastor Peter Hellersberg von der katholischen St.-Marien-Kirchengemeinde gestern auf Anfrage der Pyrmonter Nachrichten.
 Die Arbeiten werden nach den Worten Hellersbergs 220 000 Euro kosten. Wegen der herausragenden Bedeutung der Kirche für die gesamte Region beteiligt sich auch der Bund mit 100 000 Euro an der Sanierung. Die Arbeiten sollen je nach Witterung im Frühjahr beginnen und ein halbes Jahr dauern.
 Bei der Sanierung sollen vorwiegend die Feuchtigkeitsschäden in dem alten Bruchstein-Mauerwerk beseitigt werden. In dessen Fugen stieg in der Vergangenheit wiederholt Wasser die Wände hinauf. In der Folge waren Teile des Putzes von den Wänden abgebröckelt. Obendrein beschädige Salz das Mauerwerk, so der Pastor weiter.
 Außerdem werden Experten die Holzfiguren und den Altaraufsatz im Inneren der Kirche behandeln. Denn die Teile seien vom Holzwurm befallen, sagte Hellersberg. Durch die bevorstehende „besondere Behandlung“ sollen die Holzteile nun vor dem Verfall bewahrt werde.
 Im Zuge der Arbeiten soll auch der Turm der Kilianskirche saniert werden. In dessen Innerem soll das mittlerweile in Teilen marode Holzgerüst wieder auf Vordermann gebracht werden. Auch die Stufen seien nicht mehr sicher, so der Pastor der St.-Marien-Gemeinde weiter.
 Den ersten Antrag auf die Sanierung stellte die Kirchengemeinde im Sommer 2008. „Wir dachten schon, da wird nichts mehr draus“, sagte Hellersberg gestern.
 Doch dann habe das Generalvikariat in Paderborn das zuständige Bundesministerium auf das Gotteshaus und die notwendige Sanierung aufmerksam gemacht und so den Zuschuss sichergestellt. „Der Zuschuss des Bundes ist ein wesentlicher Grund, dass wir die Sanierung jetzt angehen“, sagte Hellersberg.
 Für die katholische Kirchengemeinde und die Stadt Lügde sei die Sanierung des Bauwerks ein Glücksfall. Zwar sei die Marienkirche im historischen Stadtkern Mittelpunkt der Gläubigen und Ort der Messen. „Doch die Kirchengemeinde weiß, was die Kilianskirche für ein besonderer Schatz ist“, betonte Hellersberg.
 Bei der bevorstehenden Sanierung werde allerdings nur „das im Moment Nötigste gemacht“. „Hier und da wäre ein bisschen mehr möglich“, sagte der Geistliche weiter.
 Die Instandhaltung des Gotteshauses bezeichnete er vor diesem Hintergrund als „ein Fass ohne Boden“.
 Die jüngsten Arbeiten an der Außenmauer der Kirche liegen wenige Jahre zurück. Aufwendig überholt wurde die Kilianskirche zuletzt 1972. Bereits damals hatten Arbeiter das Außenmauerwerk saniert und es so gegen eindringendes Wasser geschützt. Auch war die Kirche 1972 im Inneren restauriert worden. Damals waren bei Grabungen auch Teilfundamente der alten Kirche gefunden worden, an deren Stelle die heutige Kilianskirche steht.



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