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Erster Schritt auf dem Weg zur Anerkennung Bad Pyrmonts als „Fair-Trade-Stadt“

Der Rat trinkt nur noch fairen Kaffee und Tee

Bad Pyrmont. Bei Sitzungen des Pyrmonter Rates sowie der Fachausschüsse und im Bürgermeisterbüro kommen künftig nur noch fair gehandelter Kaffee und Tee auf den Tisch. Das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig entschieden. Er folgte damit einem Antrag der Grünen-Fraktion.

veröffentlicht am 28.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 00:41 Uhr

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„Wir haben nur die Möglichkeit, über den Konsum von Kaffee und Tee einen Beitrag für eine gerechte Bezahlung der Produzenten zu steuern“, begründete Leonie Glahn-Ejikeme den Vorstoß ihrer Fraktion. „Wir als Rat sollten mit gutem Beispiel voran gehen“, pflichtete ihr der Sprecher der Mehrheitsgruppe, Udo Nacke (CDU), bei. 25 Kilogramm Kaffee, so hat die Stadtverwaltung errechnet, werden hier jährlich verbraucht. Die Selbstverpflichtung, künftig nur noch Kaffee mit dem Fair-Trade-Siegel auszuschenken, verursache Mehrkosten in Höhe von 80 Euro. Fairer Tee verursache dagegen keine Mehrkosten. Mit der Entscheidung des Rates erfüllt Bad Pyrmont aber nur eine von mindestens fünf Kriterien, um die Anerkennung als „FairTrade-Stadt“ zu bekommen. Eine Steuerungsgruppe kümmert sich darum, auch andere Institutionen, etwa Schulen, Einzelhandel, Kirchengemeinden oder Hotels, ins Boot zu bekommen. „Es ist ermutigend, dass so viele mitarbeiten wollen“, freut sich Glahn-Ejikeme. Beispielsweise verkaufe die AIBP (Arbeit und Integration Bad Pyrmont) in ihrem Geschäft am Altenauplatz entsprechende Produkte.

Laut Stadtverwaltung haben sich bislang insbesondere das Humboldt-Gymnasium, die katholische und die evangelischen Kirchengemeinden wie auch die Vertreter des Hotel- und Gaststättengewerbes interessiert an dem Fair-Trade-Titel gezeigt. Die nächste Sitzung der Steuerungsgruppe soll nach den Sommerferien stattfinden. uk

Bei Ratssitzung werden den Ratsmitgliedern und den Zuhörern nur noch fair gehandelter Kaffee und Tee angeboten.uk



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