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Der neue Aldi-Standort macht nicht alle glücklich

Bad Pyrmont (uk). Mehr Lärm und Abgase durch Kunden- und Anlieferverkehr und den Betrieb von Lüftungs- und Kühlanlagen, eine gestörte Nachtruhe und negative Auswirkungen auf die in der Nachbarschaft möglichen neuen Wohnbaugebiete – das sind die wesentlichen Bedenken von Pyrmontern gegen die Ansiedlung eines Aldi-Marktes an der Straße „Auf der Schanze“. Dorthin will der Discounter, der noch an der Dringenauer Straße (Foto) liegt, ziehen.

veröffentlicht am 15.04.2010 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 14:21 Uhr

Alid
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Bad Pyrmont (uk). Mehr Lärm und Abgase durch Kunden- und Anlieferverkehr und den Betrieb von Lüftungs- und Kühlanlagen, eine gestörte Nachtruhe und negative Auswirkungen auf die in der Nachbarschaft möglichen neuen Wohnbaugebiete – das sind die wesentlichen Bedenken von Pyrmontern gegen die Ansiedlung eines Aldi-Marktes an der Straße „Auf der Schanze“. Dorthin will der Discounter, der noch an der Dringenauer Straße (Foto) liegt, ziehen. Der Pyrmonter Einzelhandel und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover befürchtet zudem Nachteile für den Einzelhandel in der Innenstadt.
 Offenbar hat nicht nur der langjährige frühere Baudezernent Klaus Egner gegen den Standort große Bedenken (PN vom Mittwoch). Das zeigen die Stellungnahmen, die in den letzten Wochen im Rathaus zum Bebauungsplan „Auf dem Stücke Nord“ eingegangen sind und mit denen sich jetzt der Bauausschuss befasst hat – und die allesamt von den Politikern als unbegründet zurückgewiesen worden. „Der Schallschutz ist umfassend und ausreichend“, argumentierte der von Aldi mit der Bauleitplanung beauftragte Planer Askan Lauterbach und betonte: dass alle relevanten Schallquellen berücksichtigt worden seien. „Wir haben sogar den worst case (also den schlimmsten Fall), die Lärmbelastung während der Erntezeit einfließen lassen.“ Für ihnstehe außer Frage, dass auch im Fall eines heranrückenden Wohngebietes „gesunde Wohnverhältnisse“ sichergestellt werden können, erinnerte an die vorgesehenen Abstandsflächen und die Schallschutzmauer.

Auch der Bauauschuss ließ nicht eines der vorgebrachten Bedenken gelten.



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