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Künstlergruppe zieht eine überaus positive Bilanz ihrer Präsentation zum Thema „Garten(t)räume“

Der nächste „Brückenschlag“ wird anders

Bad Pyrmont. Die Bilder sind abgehängt, die Objekte eingepackt, und die Künstlergruppe „Brückenschlag“ hat im Palmenhaus Platz gemacht für die nächste Ausstellung („Heimat“), die heute Abend eröffnet wird. Und die Gruppe von Hobbymalern und Kunstschaffenden aus Bad Pyrmont und Lügde zieht eine positive Bilanz der Präsentation zum Thema „Garten(t)räume“, die eine Woche lang im Palmenhaus zu sehen war.

veröffentlicht am 07.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:21 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Über 2000 Besucher haben die Bilder- und Objektschau gesehen, so schätzen die beteiligten Künstler, die auch jeder für sich über ein großes Interesse der Bevölkerung berichten. „Wir hatten 20 Prozent mehr Besucher als bei unserer ersten gemeinsamen Ausstellung im vergangenen Jahr, und viele kamen sogar aus Hameln oder anderen benachbarten Städten“, bilanziert Peter Krause, zuständig für die Werbung innerhalb der Gruppe.

Auch die begleitenden Abendveranstaltungen mit Musik und Vorträgen seien gut angenommen worden. Ohne Sponsoren wäre ein solches Unternehmen, das insgesamt mindestens 7000 Euro koste, jedoch kaum machbar, sind sich die Aussteller einig. In einer gemeinsamen Sitzung hielten jetzt die 15 Mitglieder der Gruppe eine Rückschau auf die Aktion und unternahmen einen Blick in die Zukunft. Die schöpferische und organisatorische Vorbereitung der großangelegten Ausstellung sei eine besondere Herausforderung gewesen und habe die Mitglieder vielfach an die Grenzen ihrer Belastbarkeit geführt, weil ja viele auch noch beruflich tätig sind und die Malerei in ihrer Freizeit vollziehen, betont Krause. „Die Nerven lagen manchmal blank, aber trotzdem haben alle mitgezogen, weil die Chemie innerhalb der Gruppe stimmt, in der es auch keinerlei Konkurrenzdenken gibt“, stellt der Grafik-Designer fast.

So sei auch die einhellige Meinung gewesen, als Gruppe „Brückenschlag“ weiterzumachen. Aber ein bisschen anders als dieses Mal solle es schon sein, nicht vergleichbar mit der gewesenen Aktion. So gebe es Überlegungen, eine Ausstellung zu verbinden mit einem „offenen Atelier“, in dem interessierte Besucher von den Künstlern eine kleine Einführung in verschiedene Stilrichtungen und Techniken der Malerei bekommen. „So etwas könnte man sich gut im Palmenhaus oder auch im Kurpark vorstellen. Die Aktion mit den Klebebildern auf den Schaufenstern in der Stadt hat uns gezeigt, dass es durchaus ein Interesse an eigener schöpferischer Tätigkeit in der Bevölkerung gibt“, unterstreicht Krause.

Die Gruppe habe auch überlegt, ob eventuell eine Zusammenarbeit mit der Musikschule zu einem Ausstellungsthema führen könne, da die Musik im kulturellen Leben der Stadt ebenfalls ein wichtige Rolle spiele. Auf jeden Fall wird sich die Gruppe wie bisher regelmäßig an einem bestimmten Tag treffen und weiterplanen. „Diese beiden Ausstellungen im Palmenhaus waren nicht nur für die Mitglieder der Gruppe ein gutes Spiegelbild. Sie haben auch die Bevölkerung dazu gebracht, uns bewusster als bisher wahrzunehmen und zu sehen, wie viel Kreativität und schöpferisches Potenzial in dieser Stadt steckt“, betont Peter Krause.

Eines von vielen: Eine Besucherin der Ausstellung betrachtet ein Werk von Heike Hasse aus Lügde.Hei



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