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Jugendhilfeausschuss bewilligt 60 000 Euro für Personal- und Sachkosten

Der Kinderschutzbund kann planen

Hameln-Pyrmont (HW). Der Pyrmonter Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes kann endlich die Zukunft planen. Für die Jahre 2009 bis 2011 genehmigte der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Hameln-Pyrmont einstimmig eine Zuwendung in Höhe von jährlich 20 000 – insgesamt 60 000 Euro. Wegen eines Formfehlers war der Antrag in der November-Sitzung dieses Gremiums seitens der Verwaltung abgelehnt worden. Der Ausschuss war diesem Beschlussvorschlag jedoch nicht gefolgt und hatte den Antrag zunächst zur Beratung in die Sozialraumarbeitsgemeinschaft der Kurstadt verwiesen, die das Projekt mit großer Mehrheit unterstützt hat. Gestern folgten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses dieser Auffassung. Mit dem nun bewilligten Geld sollen erforderliche Personal- und Sachkosten für den Betrieb einer Eltern- und Familienberatungsstelle mit einem niedrigschwelligen Beratungsangebot finanziert werden.

veröffentlicht am 27.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:41 Uhr

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„Der Deutsche Kinderschutzbund ist eine Interessengemeinschaft ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger, die sich die Aufgabe gestellt haben, Kindern in Not zu helfen. Der Ortsverband Bad Pyrmont hat sich das Ziel gesetzt, diese Arbeit zu intensivieren und dafür qualifiziertes Fachpersonal eingestellt beziehungsweise ist Verträge mit Honorarkräften eingegangen“, erläuterte die Ausschussvorsitzende Ruth Leunig (SPD) und fügte hinzu: „In Bad Pyrmont ist – wie auch im gesamten Kreisgebiet – ein Bedarf an Familien- und Erziehungsberatung durchaus vorhanden.“ Dieser Bedarf werde zwar grundsätzlich durch den Kinder- und Jugendpsychologischen Dienst des Landkreises sichergestellt und mit einer wöchentlichen Sprechstunde auch in Bad Pyrmont angeboten, doch seien oft lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. „Das niedrigschwellige Angebot des Kinderschutzbundes stellt insofern eine Ergänzung dar, die geeignet ist, kurzfristig auf Beratungsbedarf reagieren zu können“, begründete Leunig. Auch das Pyrmonter Ausschussmitglied Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD) unterstrich die Bedeutung der Einrichtung für die Kurstadt: „Ich freue mich, dass die Arbeit jetzt fortgesetzt werden kann.“

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