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Der helfen soll, wird künftig meist ein Fremder sein

Lügde (jl). „Jetzt habe ich meinen letzten Notdienst hinter mir“, sagt Dr. Bertel Berendes. Der gerade 68 Jahre alt gewordene Lügder Allgemeinmediziner hält zwar viel auf seine Fitness. Und doch ist er froh, dass er nach rund vier Jahrzehnten nachts nicht mehr ‘rausmuss, um nach Patienten zu sehen, die ihn als Notarzt anklingeln. Denn: „Da stößt man an seine Leistungsgrenzen.“

veröffentlicht am 28.01.2011 um 11:54 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 20:21 Uhr

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Lügde (jl). „Jetzt habe ich meinen letzten Notdienst hinter mir“, sagt Dr. Bertel Berendes. Der gerade 68 Jahre alt gewordene Lügder Allgemeinmediziner hält zwar viel auf seine Fitness. Und doch ist er froh, dass er nach rund vier Jahrzehnten nachts nicht mehr ‘rausmuss, um nach Patienten zu sehen, die ihn als Notarzt anklingeln. Denn: „Da stößt man an seine Leistungsgrenzen.“

Allerdings werden die Kranken in der Emmerstadt und ihren Ortsteilen künftig generell nur noch selten bekannte Gesichter sehen, wenn sie die ab 1. Februar gültige neue zentrale Telefonnummer 0180/5044100 anwählen und später der Notarzt oder die -ärztin vor ihrer Tür steht. Denn die 162 Notdienst-Bezirke Westfalen-Lippes sind dann zu 32 Groß-Bezirken fusioniert.

Fortan werden sich nach 18 Uhr die Anrufe bei den Lügder Ärzten erübrigen. Stattdessen landen die Hilfesuchenden per Zentralruf in Duisburg. Die Disponenten dort lassen sich das jeweilige Problem schildern und entscheiden dann, ob sie den mobilen Notarzt oder gar den Rettungswagen loschicken oder ob sie dem Patienten den Krankenhausbesuch in Detmold oder Höxter bei eigener Anreise empfehlen. Den Kontakt zu Fachmedizinern wie etwa Augen- oder Hals-Nasen-Ohren-Ärzten vermitteln sie ebenfalls. „In Duisburg sitzen ganz qualifizierte Leute“, sagt Dr. Berendes, um den Patienten die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen. „Die lassen die Leute nicht allein.“



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