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Der Fall Mollath

Gustl Mollath wurde 2006 aufgrund mehrerer Delikte vom Gericht bei festgestellter Schuldunfähigkeit in den psychiatrischen Maßregelvollzug eingewiesen. Unter anderem war er von seiner Frau wegen Körperverletzung angezeigt worden. Nachdem mehrere Instanzen über sechs Jahre diese Einweisung bestätigten, wurden 2013 Zweifel an den Vorwürfen gegen Mollath und an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens laut. Schließlich wurde die Einweisung nach einem Wiederaufnahmeverfahren als unrechtmäßig festgestellt. Das Landgericht Regensburg hat jetzt im Wiederaufnahmeverfahren die Vorwürfe der Freiheitsberaubung und Sachbeschädigung als nicht erwiesen angesehen, den 57-Jährigen aber für schuldig befunden, seine Ex-Frau misshandelt zu haben. Mollath durfte in dem Wiederaufnahmeverfahren aber nicht schlechtergestellt werden als im ersten Prozess. Gegen das Urteil hat er Revision eingelegt. Es ist aber ungewiss, ob der Bundesgerichtshof die Revision für zulässig erklären wird.red

veröffentlicht am 03.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr



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