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TV-Team dreht in der DAK-Klinik Beitrag für den „Kriminalreport“

Dem Dieb auf der Spur – und der „Fürstentreff“ hilft dabei

Bad Pyrmont (uk). „Das war richtig anstrengend, hat aber auch richtig viel Spaß gemacht.“ Heidi Bretz, Vorsitzende des Pyrmonter Fürstentreffs, weiß jetzt, was Schauspieler vor der Kamera so leisten müssen. Gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang und Ulrich Kiel – beide gehören dem Fürstentreff an – hat sie für den „Kriminalreport“ fünf Stunden lang Fernsehluft geschnuppert. So lange dauerten ihre Dreharbeiten für die Fernsehsendung, die im Juli ausgestrahlt werden soll.

veröffentlicht am 23.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 09:21 Uhr

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Der Kriminalreport, eine Koproduktion von WDR und NDR, läuft im 3. Fernsehprogramm. „Wir sprechen mit Experten, wie sich unsere Zuschauer besser vor kriminellen Machenschaften und immer dreisteren Tätern schützen können“, heißt es beim WDR.

Zwei Fälle in Bad Pyrmont, bei denen jeweils 600 Euro gestohlen wurden, hätten die Aufmerksamkeit der Produktionsfirma gefunden“, berichtet Jörn Schedlitzki, Pressesprecher der Polizei, der vor der Kamera Tipps gab, wie man sich schützen kann. 22 solcher Fälle in verschiedenen Pyrmonter Kliniken habe es im vergangenen Jahr gegeben. „Meistens sind es reisende Täter, die versuchen, an Zimmerschlüssel zu kommen. „Den Schlüssel sollte man immer am Körper tragen und nicht in irgendwelcher Kleidung, die man ablegt“, riet er. Auf Schmuck sollte ganz verzichtet, Bargeld nur in kleinen Mengen mitgenommen werden. Den Kliniken riet er, die Mitarbeiter mit Hausausweisen kenntlich zu machen, um Fremden den Aufenthalt zu erschweren.

Für die Dreharbeiten hatte die Berliner Produktionsfirma die DAK-Klinik Haus Weserland als Kulisse ausgesucht. Hier spielte Heidi Bretz eine Rheumapatientin, die von ihrem Mann aus Essen besucht wurde, und deren Geldbörse gestohlen wurde. „Immer wieder wurden mein Hände in Großaufnahme gezeigt, wie sie den Zimmerschlüssel wegsteckten“, berichtet sie. Eine Szene, in der sie ein Glas Wasser trinken und telefonieren sollte, sei sieben Mal gefilmt worden, bis es stimmte.

Ein Pyrmonter Schauspieler, so wusste Bretz, habe das TV-Team auf den Fürstentreff aufmerksam gemacht. „Die haben Laienschauspieler gesucht und uns vor einer Woche am Telefon gecastet.“



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