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Anstich mit 500 Bayernfans und gut gelaunter „Blechblos`n“-Band

Das Weißbier floss in Strömen

Bad Pyrmont. Es waren nicht nur Bayernfreunde aus Bad Pyrmont, die am Samstagabend wieder einmal ihre Dirndl und Lederhosen aus dem Schrank geholt haben, um im weiß-blau geschmückten Konzerthaus den urigen Erdinger Urweiße-Anstich von Steigenberger zu erleben. Dieses Mal war sogar eine zehnköpfige Fangruppe aus dem westfälischen Übach-Palenberg ihrer „Blechblos`n-Band“ nachgereist und feierte mit 500 heimischen Besuchern eine feucht-fröhliche Sause.

veröffentlicht am 01.04.2014 um 17:05 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

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„Servus Männer, Servus Weiber“ begrüßten die wackeren Musiker ihr Publikum und stimmten gleich ein Prosit auf die Gemütlichkeit an. Seitdem die „Blechblos`n“ Stammgäste sind bei der Bayerischen Fete, braucht Arnoldus van Irsel keine Schlagersänger vergangener Güte mehr: Die Band macht ihr Programm ganz alleine. Die sieben Musiker spielen auf selbst kreierten Instrumenten, verkleiden sich zwischendurch als Schlagersänger Andreas Gabalier und als Herzbuben, schlüpfen in roten Latex und in Kostüme einstiger Bob-Gewinner bei Olympia. Sie machen Stimmung bis zum Abwinken mit bayerischen Ohrwürmern und gesamtdeutschen Hits.

Irgendwann wird dann das Fass angestochen. Das kriegt Bürgermeisterin Elke Christina Roeder zwar mit zwei kräftigen Schlägen ohne Probleme hin, aber irgendwie scheint das Fass ordentlich durchgerüttelt worden zu sein: Der Gerstensaft läuft und läuft. Roeder und van Irsel machen ihre Maß voll, und auch einige Gäste bedienen sich schon mal, bevor dann das Bier mit den Hax`n an den Tischen serviert wird.

Danach geht´s zum Verdauungstanz aufs Parkett, das bald rappelvoll ist. Als Gast kommt noch die Sängerin Miriam Kaiser mit zwei tanzenden Zopf-Mädels und bringt bekannte Schlager, doch so richtig reißt das keinen mehr mit. Das Publikum hält sich lieber an die Musiker und tanzt unverdrossen, die Füße auf der Erde und die Hände zum Himmel. Das Ende der fröhlichen Sause kommt eine Stunde früher als erwünscht - aber nur, weil die Uhren unerbittlich vorgestellt werden. Hei

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