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UNESCO-Projekt-Schulen sprechen über das Thema Gesundheit

Das Staatsbad entdeckt das Wohlbefinden der Lehrer für sich

Bad Pyrmont (khr). Die UNESCO-Projekt-Schulen haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Schülern mehr als nur Wissen zu vermitteln. Internationale Verständigung, Nachhaltigkeit und interkulturelles Lernen werden im Unterricht behandelt und in konkreten Projekten geübt. Die Herderschule ist eine von diesen 22 Schulen in Niedersachsen und hat seit 1989 dank ihrer internationalen Schulpartnerschaften die Anerkennung als Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Projekt-Schulen.

veröffentlicht am 04.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:41 Uhr

Der stellvertretende Kurdirektor Werner Streicher, Lehrerin Marg
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Sie ist in diesem Jahr Gastgeber und Ausrichter der Regionaltagung der niedersächsischen UNESCO-Schulen. „Gesundheit erhalten – gesund handeln“ ist das Thema, das in enger Kooperation mit dem Staatsbad und den Kliniken angeboten wird. Der stellvertretende Kurdirektor Werner Streicher begrüßte am Mittwoch im Königin-Luise-Bad 32 Teilnehmer aus Niedersachsen und Bremen. In seiner Einführung betonte er, wie wichtig es sei, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und welche guten Voraussetzungen Bad Pyrmont seinen Kurgästen biete, um das zu erreichen. Offensichtlich hat das Staatsbad die Berufsgruppe der Lehrer als Zielgruppe entdeckt und bietet forschungsbegleitete Kurzkuren zur Burn-out-Prävention an. Heinz-Jürgen Rickert, Landeskoordinator der niedersächsischen UNESCO-Projekt-Schulen, bedankte sich für die Unterstützung der Tagung durch das Staatsbad und bemerkte: „Wir sind es gewohnt, das Wohl der Schüler und der Schule in den Vordergrund zu stellen und vergessen dabei oft, an uns selbst zu denken.“ Neben den fachbezogenen Themen sei die Tagung für ihn auch wichtig, um das Netzwerk der UNESCO-Projekt-Schulen zu pflegen und Ideen auszutauschen. Hartwig Henke, Rektor der gastgebenden Herderschule, wünschte sich für alle in der Schule die am Quellgasbadehaus zu lesende Weisheit „Mens sana in corpore sano“ – sinngemäß, „nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist“. Besonders dankte er Margarete Bruns, Lehrerin und UNESCO-Koordinatorin an der Herderschule, für die Planung und Vorbereitung der Tagung.

„Dass wir die Gesundheit zum Thema machen, war für uns naheliegend“, sagte Margarete Bruns, „nicht nur, weil wir ein bekannter Kurort sind, sondern auch, weil viele Kollegen unter Stress, Burn-out-Syndrom und Rückenproblemen leiden.“ Man könne den Schülern nur etwas geben, wenn man selbst gesund sei und Freude am Beruf habe.



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