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Behindertenbeauftragter verabschiedet

Das Leben lebenswerter gestaltet

Kreis Lippe (red). Ein großes Dankeschön hat Landrat Friedel Heuwinkel kürzlich dem ehemaligen Behindertenbeauftragten des Kreises Lippe, Günter Kessler, ausgesprochen. „Lange Zeit haben Sie sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen eingesetzt“, sagte Heuwinkel. „Für viele Lipperinnen und Lipper haben Sie ein Leben mit Beeinträchtigungen ein Stück lebenswerter gemacht.“ Kessler war von September 2005 bis zum Jahresende 2009 ehrenamtlich für den Kreis Lippe tätig.

veröffentlicht am 14.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 21:21 Uhr

Hat das Leben Behinderter lebenswerter gestaltet: Günter Kessler
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In dieser Zeit war er beratendes Mitglied in vielen Gremien des Kreises, darunter im Sozial- und Gesundheitsausschuss, in der Kreispflegekonferenz und in der Gesundheitskonferenz. Regelmäßig lud er zum Erfahrungsaustausch mit den Behindertenbeauftragten der Städte und Gemeinden und setzte sich für Behindertenvertretungen in allen lippischen Kommunen ein. Während zu Beginn seiner Amtszeit lediglich vier Städte und Gemeinden einen Behindertenbeauftragten oder -beirat stellten, sind es heute 14.

Günter Kessler arbeitete mit vielen Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, wie Eben Ezer, der Lebenshilfe oder dem Lippischen Blindenverein zusammen und knüpfte nicht nur damit an seine 20-jährige Arbeit als Vorsitzender des Behindertenbeirates der Stadt Detmold an, die er von 1986 bis 2006 ausführte. Auch für die persönliche Hilfe Einzelner stand er immer zur Verfügung und hatte stets ein offenes Ohr, wenn es um die Anliegen und die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen ging. Darüber hinaus gab Kessler Stellungnahmen zu beabsichtigten Straßenbaumaßnahmen ab und trug somit dazu bei, dass sich auch seh- oder gehbehinderte Menschen im Straßenverkehr zurechtfinden können.

Günter Kessler wünscht sich, dass Menschen mit Behinderungen überall dort am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, wo es nichtbehinderte Menschen auch können. Zu Beginn seiner Amtszeit betonte er: „Unter dem Stichwort ‚Barrierefreiheit‘ verstehe ich nicht nur die behindertengerechte Ausgestaltung baulicher Anlagen, sondern auch den Abbau von Mauern in den Köpfen der Menschen.“ Dieses Ziel hat er in den vergangen Jahren in Lippe ein gutes Stück voran gebracht.

Neuer Behindertenbeauftragter des Kreises Lippe ist Bruno-Friedrich Podewils aus Lemgo. Zu seinem Stellvertreter bestellt wurde Ernst-Helmut Stöbis aus Dörentrup. Beide stehen im gesamten Kreis Lippe als Ansprechpartner für Behinderte und deren Anliegen zur Verfügung.

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