weather-image
19°

Goldener Sonntag erreicht Vorjahresniveau / Warum sich der Aufwand noch lohnt

„Das ist Wirtschaftsförderung des Staatsbades für Bad Pyrmont“

Bad Pyrmont. Die Zeiten, als der „Goldene Sonntag“ 20 000 Gäste anlockte, sind lange vorbei. In diesem Jahr muss sich das Staatsbad mit 8000 Zuschauern zufriedengeben, und tut das auch. Diese Zahl hat laut Kurdirektor Heinz-Hermann Blome die Endabrechnung für die Traditionsveranstaltung gegeben. „Damit liegen wir auf Vorjahresniveau, und damit müssen wir zufrieden sein“, zog Blome gestern Bilanz.

veröffentlicht am 03.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:41 Uhr

270_008_6573072_pn110_0309.jpg

Autor:

Hans-Ulrich Kilian
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Am Sonntagabend hatte es nach einer ersten Schätzung noch danach ausgesehen, als ob es in diesem Jahr 500 Zuschauer weniger als im letzten Jahr werden könnten. Das ist nicht eingetroffen. Und da das vielbeachtete TV-Duell der Kanzlerin am Abend gegen ihren Herausforderer durchaus als Konkurrenz für den Goldenen Sonntag betrachtet werden darf, wäre vielleicht ohne Merkel und Steinbrück sogar ein noch besseres Ergebnis drin gewesen.

„Wir haben in unserer Region eine Häufung von Veranstaltungen, und das bekommen wir natürlich zu spüren, denn der Kuchen wird nicht größer“, so der Kurdirektor, der sich trotzdem optimistisch zeigte, dass der Goldenen Sonntag Bestand haben werde. In zehn Jahren werde es vielleicht nicht mehr alle diese Veranstaltungen geben, aber Qualität werde sich durchsetzen.

Einen guten fünfstelligen Betrag gibt das Staatsbad für den Goldenen Sonntag aus. „Diese Anstrengung lohnt sich, und wir sind gut beraten, sie beizubehalten, denn das ist Wirtschaftsförderung des Staatsbades und damit des Landes für Bad Pyrmont“, so Blome unter Hinweis auf die gut gebuchten Hotels und die guten Geschäfte des Einzelhandels. Trotzdem müsse man darauf achten, dass die Veranstaltung bezahlbar bleibe. „Wir haben die Kosten durch die Rationalisierung des Personaleinsatzes und den Einsatz von elektrischen Kerzen zur Illumination bereits zurückgefahren.“ Da sei es wichtig, dass die Tausenden von Lampions ihren Einsatz bei trockenem Wetter unbeschadet überstanden hätten und im nächsten Jahr erneut verwendet werden können. „Immerhin kosten die gut 25 000 Euro.“

Veranstaltungsleiterin Silke Schauer zeigte sich mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Es gab keine Zwischenfälle, der Tag war sehr entspannt.“ Dass nicht alle Zuschauer am Abend im Refugium die spektakuläre Show der Firedancer sehen konnten (auch unser Fotograf nicht) und dass eine ganze Reihe wieder gingen, weil der Platz vor der Bühne nicht ausreichte, ist ihr allerdings bewusst. „Wir haben schon darüber nachgedacht, die Show zu verlegen, aber wir haben im Kurpark einfach keinen anderen geeigneten Platz.“

Auch „Mr. Soul“ Jim Ferguson bot am Abend einen viel beachteten Auftritt und begeisterte seine Fans.yt



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?