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Lehrer des Gymnasiums frieren

Das große Bibbern: Heizung im Lehrerzimmer ausgefallen

BAD PYRMONT. Im Lehrerzimmer des Humboldt-Gymnasiums hat die Heizung vor dem strengen Winter kapituliert. Seit gut vier Wochen muss das Kollegium mit Temperaturen klar kommen, die zeitweise bis auf 10 Grad sinken. In den Griff lässt sich das Problem laut Schulleiterin Dr. Barbara Conring nicht bekommen.

veröffentlicht am 01.03.2018 um 14:48 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 20:16 Uhr

Claudia Giefers hat ihr Thermometer ins mitgebracht, das 14,4 Grad anzeigt. Doch es geht auch kälter. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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„Diesen Raum benutzen wir eigentlich nur noch als Garderobe“, meint Claudia Giefers. Die Lehrerin des Humboldt-Gymnasiums hat ihr Thermometer mitgebracht, um zu dokumentieren, wie kalt es in der Aula der Max-Born-Realschule jetzt um die Mittagszeit ist: 14,4 Grad. Doch es geht noch kälter. „Die kälteste Temperatur, die ich hier gemessen habe, waren 10,2 Grad“, versichert Giefers. Unter energetischem Aspekt ist der Raum des gut 65 Jahre alten Gebäudes ein Desaster.

Dick eingepackt sind die Lehrerinnen, die gerade aus der Aula kommen. „Das ist das übliche Bild, das wir zurzeit abgeben“, meint eine von ihnen. Während der Zeit des Neubaus der Schule nutzen die Lehrer die Aula der Realschule als Lehrerzimmer. Und seit gut vier Wochen muss das Kollegium damit klar kommen, dass die Heizung den Raum mit der hohen Decke nicht mehr auf vertretbare Temperaturen bringt. „Das Problem lässt sich einfach nicht lösen“, bestätigt Schulleiterin Dr. Barbara Conring. „Der Raum ist sehr hoch, die ebenfalls hohen Fenster nur einfach verglast und die Heizung schafft das einfach nicht“, erläutert sie.

Der Stadt als Schulträger macht sie dabei keinen Vorwurf – zumindest nicht, was deren Bereitschaft angeht, sich um das Problem zu kümmern. Als kürzlich auch die frühere Orientierungsstufe betroffen gewesen sei, habe die Stadt schnell reagiert und dafür gesorgt, dass die Heizungssteuerung repariert wurde. „Für die Aula haben wir auch mehrere Alternativen geprüft, doch es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit, etwas zu ändern“, stellt sie fest. Ein Heizlüfter, so war im Kollegium zu hören, sei aus Brandschutzgründen nicht möglich gewesen. Es gibt zwar die Möglichkeit ins warme Lehrerarbeitszimmer auszuweichen, doch das hat nur acht Plätze.

Die Aula ist nicht für eine Dauernutzung gedacht, sondern üblicherweise nur für Veranstaltungen mit Publikum, „doch ein Konzert würde ich hier jetzt auch nicht veranstalten“, stellt Claudia Giefers fest und fügt hinzu: „Wir sind ganz schön leidensfähig.“ Ihr einziger Trost und der ihrer Kollegen: An diesem Wochenende soll es wärmer werden.



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