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„Kein Sex, kein Mord, aber eine Leiche“ ist eine nette Weihnachtsfeiertags-Unterhaltung – mehr aber nicht

Das entscheidende Quäntchen Leichtigkeit fehlt

Bad Pyrmont. Viele Jahre lang war Alfons Höckmann als Regisseur und Schauspieler der Motor seines Theaters, zunächst der Düsseldorfer Komödie, danach der Höckmann-Boulevard-Gastpiele, und alle Jahre wieder zu Weihnachten als Gast im Kurtheater. Jetzt hat der alte Theaterhase das Zepter weitergereicht an Olaf Böhnert als neuen künstlerischen Leiter.

veröffentlicht am 27.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 03:21 Uhr

Sind bei ihrem Auftritt redlich bemüht: Heinz Drenker als Bernie

Autor:

Karin Heininger
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Und der stellte sich als Regisseur der Komödie „Kein Sex, kein Mord, aber eine Leiche“ von Joan Shirley am zweiten Feiertag im Kurtheater vor. Ein Stück, das streckenweise recht gut unterhält, manchmal aber auch reichlich konstruiert und übertrieben wirkt.

Eine erfolgreiche Ärztin, deren Klinik umgebaut wird, verlegt ihre Praxis kurzerhand in die eigene Wohnung. Dort allerdings hat auch ihr Gatte Bernie, erfolgloser Künstler, seinen Arbeitsplatz. Welten prallen aufeinander, und als nicht nur die hochschwangere Val ihre Wassergeburt bei der Ärztin erleben möchte, sondern auch Bernies ehemaliges Abenteuer, Edel-Callgirl Angie, plötzlich auftaucht, ist das Chaos perfekt. Zusätzlich sorgt die verwirrte Tante Dot für Unruhe, und dann gibt es auch noch eine (vermeintliche) Leiche. Etwas viel für eine Komödie, der das entscheidende Quäntchen Leichtigkeit auch in den Dialogen fehlt.

Immerhin, die Darsteller sind redlich bemüht. Heinz Drenker als Bernie, Britta Kohlhaas als seine Frau Doktor, Beatrice Kaps-Zurmahr als Bernies Tochter Polly und vor allem Doris Otto als Tante Dot machen das Beste aus ihren Rollen, Christina Knebel als Hochschwangere, Meike Gottschalk als Angie und der Regisseur in der Rolle eines Assistenzarztes gefallen ebenfalls.

Eine nette Weihnachtsfeiertags-Unterhaltung. Aber es gab schon Bessere von den Düsseldorfern.



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