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Die „Brunnenstube“ schließt zum Jahresende

Das Ende einer Ära – und kein Neubeginn

Bad Pyrmont (jl). „Es wird ja nicht der erste Leerstand in Bad Pyrmont sein“, sagt „Brunnenstuben“-Wirt Freddy Heinecke. Doch aus den Worten des Traditionsgastronomen spricht nicht etwa Gleichgültigkeit, sondern eher Resignation. Denn Heinecke macht nun seinen Laden dich, ohne zu wissen, was aus den 640 Quadratmetern wird. „Dabei hatten wir noch ein so tolles Weihnachtsgeschäft“, sagt der 68-Jährige mit belegter Stimme.

veröffentlicht am 28.12.2009 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

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So hatten er und seine Frau Inge sich den Abschied aus dem Berufsleben nach 43 Jahren Gastronomie in der Kur-stadt nicht vorgestellt. Nun aber geht – unter anderem nach 41 Oktoberfesten und 29 Stadtkegelmeisterschaften – eine Ära zu Ende, ohne dass ein Neubeginn markiert werden könnte.

Ihr Gewerbe haben die Heineckes schon abgemeldet – jetzt, wo sie sich endgültig zur Schließung durchgerungen haben, weil die Gesundheit einfach nicht mehr mitmacht und sie sich die Belastungen, die der Beruf mit sich bringt, nicht mehr zumuten können.

Lieber hätte das Wirtsehepaar sein Lokal einem Nachfolger abgetreten. Aber der ist nach wie vor nicht in Sicht. Ein halbes Dutzend Mal hat eine norddeutsche Maklerin die Immobilie im Auftrag der Wirtsleute nun schon bundesweit zur Versteigerung angeboten – bisher ohne Erfolg. Daran änderte auch ein weiterer Auktionstermin gestern Abend nichts.

Zum 31. Dezember läuft Heineckes Vertrag mit der Auktionsgesellschaft aus. „Und dann werden wir sehen müssen, wie wir uns aufstellen“, sagt der Wirt, der seit mittlerweile fünf Jahren vergeblich einen Käufer für seine Immobilie sucht.

Von seinen ursprünglichen Preisvorstellungen hat sich Heinecke ohnehin längst verabschiedet. Aber selbst auf den Startpreis (Mindestpreis) von 149000 Euro wollte sich bisher niemand einlassen.



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