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Jörg Schade konnte den Fördervereinsmitgliedern von guten Besucherzahlen in diesem Jahr berichten

Das Companie-Programm kommt an

Bad Pyrmont. Eins steht für Jörg Schade, Chef der Pyrmonter Theater Companie, unumstößlich fest: „Ohne unseren Förderverein könnten wir viele Projekte einfach nicht realisieren, ja wir könnten in der jetzigen Form nicht einmal existieren“. Ob es ein üppiger, eleganter Kostümfundus ist, den ein Mitglied dieses Jahr dem Verein vermachte, oder ein kompliziertes Bühnenbild im Lustspiel „Klotz am Bein“, bei dessen Aufbau im Sommer starke Männer immer wieder anpackten – ohne den Förderverein sei vieles nicht möglich, das machte Schade den Mitgliedern bei ihrer Versammlung klar.

veröffentlicht am 06.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Dass die Künstler dank ihrer Förderer immer mehr Planungs-Sicherheit gewinnen, schlägt sich jetzt auch im Kultur-Kalender des Staatsbades nieder. So werden in der neuen Ausgabe außer der Sommerproduktion „Damensalon“ (wir berichteten) auch andere Termine der Companie angekündigt, wie zum Beispiel ein Ball mit Swing-Musik des Andreas Hofschneider-Sextetts, den das Ensemble zusammen mit dem Lionsclub am 26. September im Konzerthaus veranstaltet, oder die nächste Silvester-Premiere „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind mit Jörg Schade im Theater im Casino.

Im Rückblick konnte der Theaterleiter den 74 erschienenen Mitgliedern (insgesamt sind es 386) von guten Besucherzahlen berichten. 614 Zuschauer sahen die von Carl-Herbert Braun dramatisierte und inszenierte Fassung des Dostojewsky-Romans „Der Spieler“ im Casino, insgesamt 2600 Zuschauer das Lustspiel „Klotz am Bein“ von Georges Feydeau im Schlosshof. „Das sind durchschnittlich 325 pro Vorstellung, so viele hätten gar nicht in unseren ursprünglichen Spielort, den kleinen Hof, gepasst. Also war es gut, dass wir den großen Hof gewählt haben, der uns außerdem wettermäßig unabhängig macht“, erläuterte der Künstler.

Und auch die noch laufende Hotel-Revue komme sehr gut bei den Pyrmontern an und konnte bisher 255 Zuschauer verbuchen, berichtete Schade. Etwa 150 000 bis 180 000 Euro kosteten die größeren Produktionen im Schlosshof. „Davon können wir 65 Prozent selbst erarbeiten, der Rest geht über Sponsoren“, so Schade.

Er bedauerte, dass sich die Stadtsparkasse nach langjähriger Förderung zurückgezogen habe, konnte aber berichten, dass sich dafür die Volksbank bereitgefunden habe, im Hinblick auf das 20-jährige Bestehen der Companie im Jahr 2016 eine größere Summe zu sponsern.

Astrid Jörg wurde als Vorsitzende, Margret Bruns als zweite Vorsitzende, Ute Genge als Schatzmeisterin und Knut Liestmann als Schriftführer von den Mitgliedern bestätigt. „Viele unserer Mitglieder kommen von außerhalb, übernachten hier, und davon profitiert doch auch die Stadt“, wandte sich Astrid Jörg an BPT-Chef Karsten Stahlhut.

Gut eingespieltes Duo: Astrid Jörg und Jörg Schade.Hei



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