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Bad Pyrmont und Lügde setzen auf Ideen von Studenten und wollen gemeinsam 40 000 Euro ausgeben

Damit die Emmerauen erlebbarer werden

Bad Pyrmont/Lügde. Zusammen 40 000 Euro – jeweils die Hälfte – wollen Bad Pyrmont und Lügde aufbringen, um die Emmerwiesen zwischen den beiden Städten für Einwohner und Gäste „erlebbarer“ zu machen. Einen entsprechenden Planungsentwurf sollen die Bauverwaltungen Anfang nächsten Jahres gemeinsam erarbeitet und den Räten zur Entscheidung vorlegen. Das haben die beiden Bürgermeister Elke Christina Roeder und Heinz Reker im Gespräch mit dieser Zeitung mitgeteilt. Die Pläne sollen 2014 realisiert werden.

veröffentlicht am 28.11.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:41 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Es ist das erste gemeinsame Projekt der beiden Städte, für Haushaltsmittel eingeplant werden sollen. Und es ist auch eine Antwort auf die Absage einer gemeinsamen Landesgartenschau (wir berichteten). Reker und Roeder denken nämlich daran, das von Städtebaustudenten entwickelte interkommunale Entwicklungskonzept für Bad Pyrmont und Lügde, das auch die Emmerauen betrifft, als Basis für die Planungen zu nutzen. „Die Studierenden haben viele, schöne Ideen entwickelt, auch wenn sie ihrer Fantasie freien Lauf gelassen haben“, so Roeder. Was nichts anderes heißt, dass längst nicht alles realisierbar ist. Es dürften ohnehin nur die kostengünstigeren Ansätze Aussicht auf Erfolg haben, in die Planung aufgenommen zu werden. Während Reker an einen Rundweg denkt, der auch für Skater und Radler fit gemacht wird, denkt Roeder daran, die Natur erlebbar zu machen – zum Beispiel mit Aussichtstürmen. Doch die Details wollen sie ihren Bauverwaltungen überlassen.

Beide betonten bei dieser Gelegenheit noch einmal, dass sie keine Chance sehen, eine Landesgartenschau zu organisieren. Vor allem mangele es an einem geeigneten gemeinsamen Grundstück. Aber auch die Kosten hätten bei ihrer Empfehlung an die Politiker eine Rolle gespielt. Für Roeder ist das Geld auch der Grund, sich nicht für eine separate Schau in Bad Pyrmont auszusprechen, wie es die KVV-Vorsitzende Martina Tigges-Friedrichs fordert. Reker glaubt zudem, dass es in Lügde an Akzeptanz mangele – besonders in den Ortsteilen. „Lügde hört nicht an der Kilianskirche auf, sondern reicht bis zum Köterberg.“

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H.Reker


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