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Wie die jungen Gäste aus Bad Pyrmonts Partnerstadt Anzio Deutschland und ihre Gastgeber erlebt haben

Currywurst schmeckt auch den Ragazzi

Bad Pyrmont. Andrea und Fynn hätten es nicht besser ausdrücken können, als in ihrem gemeinsam komponierten Text. Begleitet von Ukulelen trugen sie ihr Lied voller schöner Erfahrungen vor, ein Lied, in dem emotionale Momente besungen werden, vergnügtes Lachen, neue Freundschaften. Wie andere der am Jugendaustausch mit Anzio Teilnehmenden auch war Andrea in eine Familie aufgenommen worden. Gemeinsam hatten sie über eine Woche ihre Freizeit gestaltet, viele neue Dinge aus der jeweils anderen Kultur erfahren und im großen Familienkreis über Ostern gefeiert, gesungen und gelacht. „Ich habe selten einen so harmonisch stimmigen Jugendaustausch erlebt“, beschrieb Federico als Betreuer der Ragazzi (Jugendliche) überglücklich seine Eindrücke von den Jugendgruppen. Die italienischen Jugendlichen erzählten am Abend begeistert von ihren neuen Erfahrungen. Claudio etwa, er stammt aus einer deutschen Familie, seine Mutter ist mit einem Italiener verheiratet. „Ich bin bei einer Familie in Baarsen aufgenommen worden und ich bin begeistert, wie ich umsorgt wurde. Ich habe in dieser heimeligen Atmosphäre absolut nichts vermisst“, sagt Claudio, dem seine deutschen Sprachkenntnisse halfen.

veröffentlicht am 09.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

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Micol war ebenfalls beeindruckt von der Freundlichkeit in ihrer Gastfamilie. „Sie waren stets bemüht, ein Wohlbefinden zu erzeugen und ich habe es unwahrscheinlich genossen“, sagt sie lächelnd und fügt an, dass ihre Gastgeber bewusst auch deutsche Gerichte zubereitet hätten, um ihr einen Einblick in ihre Ess- und Kochgewohnheiten zu geben. „Sehr gut hat mir ein Currywurstgericht geschmeckt“, fügt sie an. Besonders schön fand sie, an einer Familienfeier teilnehmen zu können.

Davide ist bei einer Familie auf dem Hagen untergekommen. „Es war einfach nur schön“, resümiert er. Seine Gastfamilie habe ihn stets gefragt, was er sich wünsche und ihn dann auch entscheiden lassen, was gemeinsam unternommen werden könne, wenn sie mal nicht mit der Gruppe unterwegs gewesen seien. „Es gibt ja Klischees über Deutsche, dass sie zum Beispiel recht kühl mit anderen umgehen. Doch ich habe es keinesfalls so empfunden. Sie sind nach meiner Beobachtung präzise und ordentlich, aber auch unwahrscheinlich warmherzig und darüber bin ich sehr glücklich“, erzählte er. Ähnlich ging es Camilla, die die hier erfahrene Warmherzigkeit nicht erwartet habe. „Ich habe tatsächlich nichts vermisst, na gut, vielleicht etwas mehr wärmende Sonne und das Meer“, schränkt sie fröhlich ein. Federica ist bei einer russischstämmigen Familie untergekommen. „So konnte ich ihre Spezialitäten kennenlernen. Das war überaus lecker und es war auch toll, etwas aus deren Herkunft zu erfahren“, erzählt sie. Interessant fand sie allerdings auch die unterschiedliche Osterkultur, die man so in Italien nicht kennt. „Der Osterräderlauf in Lügde war schon echt faszinierend. Und bunt bemalte Ostereier zu suchen, ist für uns auch völlig ungewohnt“, berichtet sie lachend.ti

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