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Pyrmont Pops präsentieren Weihnachtslieder im eigenen, modernen Stil – aber nicht weniger festlich

„Christmas Special“ in der Wandelhalle

BAD PYRMONT. Das ist Musikbad mit ganz unterschiedlichen Noten: Gerade erst sangen viele Pyrmonter auf dem Brunnenplatz vertraute deutsche Weihnachtslieder, und eine Stunde später swingen in der Wandelhalle die „Pyrmont Pops“ in ihrer Premiere „Christmas Special“ mit ganz anderen Rhythmen. Aber wie der Name Pops schon sagt: Die vier Instrumentalisten aus der Musikschule pflegen ihren eigenen, modernen Stil, und das ist nicht weniger festlich und stimmungsvoll.

veröffentlicht am 21.12.2017 um 18:37 Uhr

Pyrmont Pops mit Nikolausmützen: Stilecht und weihnachtsfroh gestimmt präsentierten sich Arndt Jubal Mehring, Katharina Rundfeldt, Andreas Vogt und Monica Mühleise (v. li. n. re.) mit ihrem neuen „Christmas Special“. Foto: Hei
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Karin Heininger Reporterin
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So klingt Weihnachten in anderen europäischen Ländern: Zum Beispiel „Santa Lucia“, das eigentlich aus Italien stammt, aber in Schweden zum Lichterfest gesungen wird. Oder „Hört der Engel helle Lieder“ aus Frankreich, und „We wish you a merry christmas“ aus England, das in Deutschland längst heimisch geworden ist. Viele der gespielten Lieder haben ihre ganz eigene Geschichte, wie Arndt Jubal Mehring, Leiter und Arrangeur des Quartetts, in seiner Moderation erzählt.

So soll dem unvermeidlichen Weihnachts-Ohrwurm „Last christmas“ eigentlich der von dem Interpreten George Michael geschriebene Text „Last Eastern“ (Letzte Ostern) zugrunde liegen, der 1984 dann auf die Schnelle umgeschrieben wurde. Und den späteren Welthit „I will be home at christmas“ (Ich möchte Weihnachten zu Hause sein) hat Bing Crosby 1943 eigens für die amerikanischen Soldaten an der Front aufgenommen.

Arndt Jubal Mehring (Querflöte), Katharina Rundfeldt (Violine), Monica Mühleise (Violoncello) und Andreas Vogt (Schlagwerk) haben sich in jeden der ausgewählten Songs vertieft und dem Charakter und dem Rhythmus der einzelnen Stücke, auch der bekannten und oft gehörten, ein frisches, professionelles Arrangement zugeordnet, bei der mal die Flöte und mal die Geige die Melodieführung übernimmt. Weihnachtsmusik besinnlich mit einem langsamen Walzer von Jay Livingstone und Ray Evans (1950) oder im fetzigen Rock ’n’ Roll-Rhythmus mit Brenda Lees „Rocking around the Christmas tree“, Paul Mc Cartneys „Wonderful christmas time“ und die von Boney M. gecoverte Version des ursprünglichen Harry-Belafonte-Hits „Marys boychild“, aber auch das bekannte deutsche „Kalenderlied“ von Franz Grothe: Die Pyrmont Pops kommen mit ihrem gelungenen Special, das die Zuhörer immer wieder zum Mitklatschen und Fingerschnippen animiert, bestens an. Wiederholt wird das Programm am 27. Dezember, um 19.30 Uhr, und am 30. Dezember, um 15.30 Uhr, jeweils in der Wandelhalle.

Die Konzert-Premiere nutzte Lars Diedrichs, der dem Musikschul-Förderverein vorsteht, zur Vorstellung eines weihnachtstauglichen Angebots: Die Förderer haben einen Gutschein für eine einjährige Geschenkmitgliedschaft aufgelegt. Die Gutscheine gibt es im Sekretariat der Musikschule und bei den Vorstandsmitgliedern.

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