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Auch Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka als Kandidat im Gespräch

Christdemokraten suchen Roeder-Herausforderer

Bad Pyrmont. Mit dem Verzicht Udo Nackes auf eine Bürgermeister-Kandidatur (siehe oben stehenden Bericht) hat bei den Pyrmonter Christdemokraten die Suche nach einem geeigneten Bewerber an Fahrt gewonnen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, sollte der Urnengang aus Kostengründen mit der Europa-Wahl am 25. Mai gekoppelt werden. Und immer wieder fällt in der Kurstadt ganz offen ein Name, wenn es um einen Herausforderer von Amtsinhaberin Elke Christina Roeder (SPD) geht: Coppenbrügges CDU-Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka.

veröffentlicht am 25.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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„Ein Mann, der sich in Coppenbrügge bewährt hat, und deshalb in aller Munde ist“, sagt auch Bad Pyrmonts CDU-Vorsitzender Dirk Wöltje, der die Kandidaten-Kür zur Chefsache erklärt hat. Allerdings betont der Kleinenberger auch: „Ich habe nicht mit ihm gesprochen, aber der Parteivorstand besteht nicht nur aus mir.“ Peschka selbst hält sich bedeckt: „Das kommentiere ich nicht. Es ist reine Spekulation“, sagte er gestern auf Anfrage.

Auf die gewachsene Kritik aus den eigenen Reihen an Udo Nacke als Bewerber um das Bürgermeisteramt will Wöltje nicht eingehen. Er setzt vielmehr auf Gelassenheit. „Wir haben keinen Zeitdruck, werden jetzt im Vorstand die Ergebnisse der Bundestags- und Landratswahl aufarbeiten, eine Findungskommission gründen und dann in Sondierungsgespräche eintreten“, sagt Bad Pyrmonts CDU-Chef und schiebt hinterher: „Ich bin sicher, dass wir ein zukunftsfähiges Konzept auf die Beine stellen werden und dann auch einen Kandidaten oder eine Kandidatin präsentieren können, um den Bürgern ein Angebot machen zu können.“ Als Stichtag nennt Wöltje nach wie vor den 5. November.

Dabei läuft hinter den Kulissen die Suche bereits auf vollen Touren, wie gestern aus CDU-Kreisen zu erfahren war. Ausgeschlossen scheint, dass sich ein Bewerber in der Kurstadt finden wird. Deshalb sollen die Pyrmonter Christdemokraten bereits landkreis- und landesweit agieren und ihre Fühler ausstrecken. Auch ist nicht auszuschließen, dass als Bewerber eine Person aus Hannover präsentiert wird, denn durch den Wechsel in der Landesregierung von Schwarz-Gelb zu Rot-Grün gibt es in der Landeshauptstadt eine Menge Christdemokraten, die eine neue Aufgabe suchen. Eine Möglichkeit, die auch Wöltje in Betracht zieht: „Das ist eine Option, die man ziehen muss, denn wir wollen jetzt alle Möglichkeiten nutzen.“



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