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Karl Linnemann ist der Verwirklichung seines Traumes ein Stückchen näher gekommen

Chorgründung mit Lampenfieber

Bad Pyrmont. Es war eine schwere Geburt, und ob das „Baby“ wächst und gedeiht, wird die Zeit zeigen. Einen „Konzertchor Bad Pyrmont“ will der hier ansässige Karl Linnemann möglichst bald ins Leben rufen, und er bringt Erfahrung aus langjähriger Chortätigkeit mit (wir berichteten). Die Resonanz auf den Pressebericht sei überraschend groß gewesen, betonte Linnemann bei der Gründungsversammlung im Konferenzraum des Staatsbades.

veröffentlicht am 09.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:41 Uhr

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„Ich singe schon lange, aber einen Chor habe ich noch nie gegründet, und daher habe ich großes Lampenfieber“, bekannte der begeisterte und engagierte Musikfreund den etwa 20 Interessenten, die gekommen waren. Um seinem Traum mithilfe eines eingetragenen Vereins ein Stückchen näher zu kommen, hatte Linnemann sich entsprechend vorbereitet, hatte bereits einen Satzungsentwurf verfasst und mit dem Leiter der Musikschule, Arndt Jubal Mehring, einige Modalitäten beraten, da der Konzertchor als Verein Mitglied der Musikschule werden soll. Denn so könnten, wie Mehring bei der Sitzung bestätigte, Räumlichkeiten und Personal der Einrichtung genutzt werden.

Ziel sei es, so Linnemann, den vierstimmigen, gemischten Konzertchor neben einem eigenen jährlichen Konzert möglicherweise mit einem Auftritt in die Sinfoniekonzertreihe des Staatsbades einzubinden. „Bis dahin wäre es allerdings ein harter Weg, hat mir Volker Schmidt-Gertenbach, der künstlerische Leiter der Konzertreihe, prophezeit“, sagte er. Dabei brachten zumindest manche der möglichen Konzertsänger bereits Erfahrung mit: Sowohl vom Polizeichor Hameln als auch aus einigen Pyrmonter Chören waren Mitglieder zu der Versammlung gekommen. Die Anwesenheit von Titus Malms, Vorsitzender der Stiftung Musikbad Pyrmont, signalisierte, dass man dort das Vorhaben durchaus ernst nimmt.

Einen Dirigenten konnte Linnemann noch nicht präsentieren, doch Arndt Jubal Mehring stellte in Aussicht, entsprechende Kontakte zu knüpfen. Eines machte der Musikschulleiter klar: „Die Chemie zwischen Chorleiter und Sängern muss stimmen, das ist die wichtigste Ebene.“ Um aber Chorwerke mit dem angestrebten Niveau bieten zu können, hielt er außerdem einen Korrepetitor (Begleiter am Klavier) für unumgänglich. Das koste allerdings richtig Geld, daher sollten Fördergelder beantragt werden. „Und das kann nur ein eingetragener Verein leisten“. So nahm Mehring jenen Teilnehmern den Wind aus den Segeln, die sich offenbar an dem bürokratischen Prozedere der Gründung störten und sich ganz auf das musikalische Vorhaben konzentrieren wollten.

So konnten erst nach längerer Diskussion sieben Kandidaten als Mitglieder gewonnen werden, denn die sind für eine offizielle Vereinsgründung nötig. Diese Gruppe wird nun aus ihrer Reihe einen geschäftsführenden Vorstand wählen und über weitere Einzelheiten, wie Mitgliedsbeiträge, beraten.Hei

Sie wollen den Konzertchor voranbringen (v.li.): Monika Lenz-Kruschinski, Karl Linnemann, Erika Schüddekopf, Rainer Brosowski, Elfriede Meißner, Ingeborg Plückebaum und Werner Wolters.Hei



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