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Hagen: Politiker nehmen die Wünsche der Grundschulrektorin in den Blick

Charmant, mit ein paar Macken

Seit Bad Pyrmonts kleinste Grundschule im Ortsteil Hagen wieder eine Leitung hat, ist die Stimmung hier wieder gut. Und doch wünscht sich Rektorin Petra Illigens noch ein paar Verbesserungen. Gelegenheit, ihre Wünsche vor Ort vorzutragen fand sich, als Bad Pyrmonts Schulpolitiker sich im Gebäude trafen. (jl)

veröffentlicht am 12.02.2016 um 18:01 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

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Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Bad Pyrmont. Mit derzeit 47 auf drei Klassen verteilte Kinder und drei Lehrerinnen ist die Grundschule im Ortsteil Hagen die kleinste in ganz Bad Pyrmont. Überschaubar und familiär – eine klassische Dorfschule, im besten Sinne. Erfreulich für die Familien am Ort: Über die Zukunft ihrer Schule debattiert aktuell keiner. Das liegt nicht zuletzt an Petra Illigens. Denn mit ihr hat die Schule, nach langer Vakanz an der Spitze, seit Herbst 2014 wieder eine Rektorin. „Sie macht ihre Arbeit wirklich mit Herzblut“, sagt ein Mann aus dem Ort, der den Schulbetrieb aufmerksam beobachtet, „sie ist die ideale Schulleiterin.“

Optisch hat sich in letzter Zeit eine ganze Menge getan auf dem Hagen: Der Schulhof ist frisch gepflastert, hat ein Klettergerüst bekommen, und das Gebäude ist gestrichen. Drinnen hängen schallschluckende Akustikdecken und neue Lampen. Und doch sieht Illigens hier und da Einiges, was anzupacken ist. Das beginnt bei den Stolperfallen, über die die Rektorin schon mit dem städtischen Baumanagement im Gespräch ist: So haben sich Teile des jahrzehntealten PVC-Belags auf den Sandsteintreppen und im Flur des Gebäudes gelöst. „Das ist gefährlich“, sagt die Rektorin. Als Bad Pyrmonts Schulpolitiker am Donnerstagabend auf dem Hagen tagten, wies sie bei einer Führung durch ihre kleine Schule auf die Schadstellen hin.

Auf der Wunschliste der Rektorin stehen außerdem neue, höhenverstellbare Möbel für die vier Klassenräume. Denn schon einige ihrer Erstklässler haben auf den alten Holzstühlchen über Rückenschmerzen geklagt, wie sie berichtet. „Unter einem Stuhl steht sicher noch mein Name drunter“, scherzte Hagens Ortsbürgermeister Andreas Müller bei der Besichtigung.

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  • Hagens Grundschulrektorin Petra Illigens wünscht sich neue, höhenverstellbare Möbel in den Klassenräumen.

Da der Stadtverwaltung bisher kein Antrag vorlag, will Schulamtsleiter Tobias Honka jetzt die Kosten einer solchen Anschaffung ermitteln. „Grob überschlagen könnte für Stühle und Tische mit Ausgaben von rund 10 000 Euro zu rechnen sein“, schätzt er. Wann aus der Anschaffung etwas werden könnte, vermag er momentan noch nicht abzuschätzen. Falls die Pyrmonter Stadtverwaltung einen Nachtragshaushalt aufstellen muss, könnte der Posten dort landen. Ansonsten würde der Möbelkauf für 2017 auf dem Zettel stehen. „Wir werden das im Auge behalten“, versprach Stadtkämmerer Eberhard Weber, der ebenfalls an der Sitzung teilnahm.

Auf Illigens‘ Wunschliste stehen überdies noch ein paar Beamer. Denn bisher verfügt die Schule nur über ein solches Gerät. Und das hat die Rektorin von zu Hause mitgebracht.

„Auf jeden Fall muss das Treppenhaus gemacht werden“, steht für die Ausschussvorsitzende Sieglinde Patzig-Bunzel fest. Und auch neue Möbel betrachtet die SPD-Politikerin als wichtige Investition. Dass der Ausschuss seine Sitzungen immer wieder in verschiedenen Schulen abhält, kam ebenfalls gut an. Tobias Honka: „Durch solche Ortstermine gewinnen wir immer Erkenntnisse dazu.“

Einen anderen Eindruck, den die anderen teilten, sprach Ursula Körtner (CDU) auf dem Hagen aus: „Die Kinder gehen hier richtig gern zur Schule.“



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