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CDU will Mitgliedern am 5. November einen Vorschlag machen, SPD setzt auf Roeder

CDU und SPD lassen sich Zeit mit ihren Bürgermeisterkandidaten

Bad Pyrmont. Die Pyrmonter Christdemokraten machen es spannend. Sie wollen noch ein paar Wochen vergehen lassen, um zu einer Entscheidung zu kommen, wer 2014 für die Partei als Bürgermeister für Bad Pyrmont kandidieren soll. „Wir werden am 5. November einen Vorschlag des Vorstands unterbreiten, über den dann eine Mitgliederversammlung entscheiden wird“, kündigte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dirk Wöltje auf Nachfrage an.

veröffentlicht am 25.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:41 Uhr

Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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„Wir haben bislang nur ein Votum für einen Kandidaten“, berichtete Wöltje, „aber keine Vorstandsempfehlung.“ Namen wollte er nicht nennen, auch nicht den des CDU-Fraktionschefs Udo Nacke, von dem bekannt ist, dass er Bürgermeister werden möchte. Wöltje wies darauf hin, dass im Laufe der Zeit mehrere Namen im Gespräch gewesen seien. Die Überlegungen, so berichten Parteimitglieder, hätten von einem auswärtigen Fachmann (so wie es die SPD mit Elke Christina Roeder getan hatte) bis hin zum Ratsmitglied Lars Diedrichs gereicht. Die Frage habe ihn geehrt, aber er stehe nicht zur Verfügung, erklärt Diedrichs. „Andere können das besser.“

Im Frühjahr hatten politische Kreise noch damit gerechnet, dass die CDU ihren Kandidaten vor der Sommerpause verkünden würde. „Offenbar wollte man erst die Bundestags- und die Landratswahlen abwarten, um die politische Stimmung und die Chancen eines Kandidaten in Bad Pyrmont zu testen“, vermutet ein Insider. „Nein, auf unsere Kandidatenkür hat das keine Auswirkung“, meint dagegen Wöltje. Dabei kann die CDU zufrieden sein. Bei den Bundestagswahlen holte sie in Bad Pyrmont 41,7 Prozent der Stimmen gegenüber der SPD mit 30,9 Prozent. Ihrem Landratskandidaten Uwe Schünemann gelangen sogar 46,01 Prozent, seinem SPD-Konkurreten Tjark Bartels 37,63 Prozent.

Die SPD ficht das alles nicht an. „Wir glauben an unsere Kandidatin, und die ist ja bekannt“, so die Pyrmonter Vorsitzende Heike Beckord. Die amtierende Bürgermeisterin Elke Christina Roeder hat bislang zwar noch nicht offiziell ihre Bereitschaft zur Kandidatur angemeldet, aber alles andere als ein erneuter Antritt wäre eine große Überraschung. Die SPD will sich darum auch Zeit mit ihrer offiziellen Aufstellung lassen. „Das machen wir Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres“, verkündete Beckord jetzt.

Als Wahltag kommt der 25. Mai in Frage. An diesem Sonntag wird auch das Europaparlament gewählt. Beide Wahlen zusammen könnten die Wahlbeteiligung erhöhen, die in Bad Pyrmont zuletzt nicht überragend war. „Eigentlich lässt sich nichts gegen diesen Termin sagen“, so Wöltje. „Bis auf die Möglichkeit, dass bei einer Niederlage der amtierenden Bürgermeisterin im Rathaus ein halbes Jahr bis zum Amtsantritt ihres Nachfolgers lang Stillstand herrschen könnte.“

Die Ratsmehrheit aus CDU, Bürgersinn und FDP sorge doch schon jetzt für Stillstand, „indem sie die Bürgermeisterin immer wieder überstimmen“, meint dagegen Beckord. Ein Wahltermin am 25. Mai sei durchaus „charmant“.

Ob weitere Parteien Kandidaten ins Rennen schicken, ist bisher nicht bekannt. Aber was nicht ist...



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