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„In keinem anderen Ortsteil wurde so rege gebaut“ / Problematische Baulücken

CDU möchte neues Bauland für Hagen

Hagen. Hagen hat als Wohnort in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und Bauwillige angelockt. Doch das Angebot an verfügbarem Bauland kann den Bedarf nicht decken. Das jedenfalls ist die Auffassung der CDU-Fraktion im Hagener Ortsrat, die jetzt Nachschub fordert und Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) einen entsprechenden Antrag vorgelegt hat.

veröffentlicht am 25.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

Autor:

hans-ulrich kilian
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„In keinem anderen Ortsteil Bad Pyrmonts dürfte es in den letzten Jahren eine so rege Bautätigkeit gegeben haben wie auf dem Hagen“, meint Ortsratmitglied Heinz Zühlke (CDU). Im Verlauf der letzten fünf Jahre seien 16 Wohngebäude errichtet worden, und in den zuletzt ausgewiesenen Bebauungsgebieten seien mittlerweile augenscheinlich sämtliche Parzellen bebaut worden. Vor gut zehn Jahren hatte die Stadt zum letzten Mal Baugebiete auf dem Hagen ausgewiesen. Es gibt noch freie Grundstücke, auf denen Einfamilienhäuser errichtet werden könnten, doch die Eigentümer dieser Grundstücke sind laut Zühlke aus den unterschiedlichsten Gründen nicht bereit, sie zu verkaufen. Dabei spiele eine Rolle, dass die Eigentümer sie für ihre Kinder behalten wollen oder sie andere Preisvorstellungen haben. Doch die „Baulücken“ spielen bei der Genehmigung von neuen Bebauungsplänen eine Rolle, um weiteren Landschaftsverbrauch zu verhindern.

Den Bauwilligen ohne Grundstück ist damit nicht geholfen. Nach Auffassung der Hagener Christdemokraten ist der Bedarf an zusätzlichem Wohnbauland ungebrochen vorhanden. „Dem Ortsrat ist insbesondere am Zuzug junger Familien gelegen, um damit unter anderem den Bestand der infrastrukturellen Einrichtungen – zum Beispiel Kindergarten und Grundschule – dauerhaft zu sichern“, heißt es in dem Antrag.

Die CDU-Fraktion denkt bei der Ausweisung von neuem Bauland an das Gebiet nordwestlich vom Baugebiet „Zum Rah“, das die Stadt vor etwas mehr als zehn Jahren ausgewiesen hat und das das bislang jüngste Wohngebiet auf dem Hagen ist. Dabei müssten natürlich, so heißt es in dem Antrag, die Abstände zum Sportplatz eingehalten werden.

Trotz der von der CDU beobachteten regen Bautätigkeit schrumpft der Ort – wie auch Bad Pyrmont insgesamt. Vor zehn Jahren waren es in Hagen noch mehr als 1500 Einwohner, im Jahr 2010 zählte die Stadtverwaltung 1471 und Ende 2013 waren es 1443.

Bei der SPD kann man sich mit dem Antrag der CDU anfreunden. „Die Baugebiete sind voll, die freien Grundstücke stehen praktisch nicht zur Verfügung“, bestätigt Ortsratsmitglied Frank Maus.



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