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Kein Projektsteuerer fürs Gymnasium / SPD sieht Verantwortung für Verzögerung bei Christdemokraten

CDU bremst Stadtverwaltung aus

Bad Pyrmont. Der Versuch der Stadtverwaltung, für den Neubau des Humboldt-Gymnasiums einen zusätzlichen Projektsteuerer zu installieren, ist im Verwaltungsausschuss vor allem am Widerstand der CDU gescheitert. Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) zeigte sich überrascht. „Zuletzt hatte der Fraktionsvorsitzende Lars Diedrichs uns Zustimmung signalisiert“, sagte sie.

veröffentlicht am 15.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

Hans-Ulrich Kilian
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Vor allem die Kosten und die Frage, inwieweit so ein Projektsteuerer tatsächlich zu einer Beschleunigung und einer reibungslosen Umsetzung führe, habe bei der Entscheidung seiner Fraktion eine Rolle gespielt, betonte Died-richs. Man glaube, dass durch dessen Einarbeitung ein Stillstand entstehe und die Überschneidungen der Verantwortungsbereiche mit denen des Projektmanagementdienstleisters, der Sikma GmbH, zu weiteren Verzögerungen führten.

Zuletzt hatte die Planung geruht, weil die Entscheidung über den Projektsteuerer ausstand. Roeder hatte argumentiert, dass die Bauverwaltung personell am Limit arbeite und nicht in der Lage sei. Das habe eine von der CDU seinerzeit initiierte Untersuchung ergeben. Sie sei nicht in der Lage, dieses Großprojekt als Bauherr zu betreuen. „Ein Projektsteuerer, der auf die Bauzeit und die Kosten achtet, der spielt das Geld, das er kostet, wieder ein“, so ihr Argument, was die von der CDU angeführte „Aufblähung der Kosten“ angeht.

„Wir haben schon eine Verzögerung durch die zögerliche Haltung der CDU, und wenn es jetzt zu weiteren Verzögerungen kommt, dann ist das allein ihre Verantwortung“, kritisierte die Schulausschussvorsitzende Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD). „Wenn man weiß, wie hoch belastet die Bauverwaltung ist, dann ist mir nicht klar, wie die CDU zu ihrer Haltung kommt“, stellte sie „stinksauer“ fest. Die steht laut Diedrichs auf dem Standpunkt, dass die Verwaltung wieder einmal versucht habe, Verantwortung von sich zu schieben. „Das Bauamt einer, wie Frau Roeder immer wieder betont, gut aufgestellten Verwaltung muss in der Lage sein, nach der Hinzuziehung der Sikma mit dem verbliebenen Anforderungsrahmen umzugehen“, stellte er fest.

2 Bilder
Roeder

Wie geht es weiter? „Unser personelles Problem ist natürlich nicht gelöst, eine hundertprozentige Lösung haben wir darum noch nicht“, so die Bürgermeisterin, die ankündigte, dass man sich in der Dezernentenrunde am Montag mit dieser Frage befassen werde.



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