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Körtner: „Wichtig für das ganze Weserbergland“ / Nabu-Vorsitzender lobt ökologische Aufwertung durch Ausgleich

CDU begrüßt den Bau des Phoenix-Parkhauses

Bad Pyrmont. Die Entscheidung des Kreistages, dem Antrag der Stadt Bad Pyrmont zu folgen und eine Fläche aus dem Naturschutzgebiet der Emmer für den Bau eines Parkhauses für das Unternehmen Phoenix Contact an der Dringenauer Straße herauszunehmen, hat die Pyrmonter CDU begrüßt. „Wir freuen uns, dass die Entscheidung zügig und weitestgehend komplikationslos ausgefallen ist“, teilte die Fraktionsvorsitzende im Rat, Ursula Körtner, am Freitag mit.

veröffentlicht am 11.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

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Bereits am 23. Februar 2015 habe sich die CDU-Kreisfraktion bei dem Unternehmen von Mitgliedern der Geschäftsleitung und dem Architekturbüro Brandstetter über das Ingenieurzentrum, das gerade gebaut wird, das geplante Parkhaus sowie weitere Planungen bis 2030 informieren lassen, berichtete sie. „Dabei wurde insbesondere auch die Dringlichkeit der Entscheidung für das Parkhaus betont“, so Körtner, die sich auch im Namen ihrer Fraktionskollegen Udo Nacke und Dirk Wöltje äußerte.

„In den Sitzungen des Kreistagsausschusses für erneuerbare Energien-Umwelt-Wirtschaft und in persönlichen Gesprächen mit der Kreisverwaltung haben wir als Pyrmonter Abgeordnete immer wieder auf die Wichtigkeit dieses Projektes für die Stadt Bad Pyrmont und für die ganze Weserberglandregion hingewiesen. Wir freuen uns auch über die gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen unserer Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung. So sind von Anfang an die richtigen Schritte zügig eingeleitet und umgesetzt worden“, so Körtner.

Das in Planung stehende Parkhaus sei von allen zu beteiligenden Fachverbänden und Behörden ohne Einschränkung positiv beschieden worden. „Im Übrigen wurden alle Investitionen der Firma Phönix in Bad Pyrmont gerade mit Blick auf Natur und Umwelt und immer in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Hameln-Pyrmont vorgenommen“, versicherte sei. Mit der Entscheidung des Kreistages werde auch in Zukunft eine Erweiterung des Unternehmensstandortes und damit eine positive Zukunftsgestaltung möglich sein.

Körtner wies zudem darauf hin, dass der Ball im weiteren Verfahren jetzt bei der Stadt Bad Pyrmont liege, denn dort müsse die erforderliche Bauleitplanung beziehungsweise -änderung durchgeführt werden.

Auch der Naturschutzbund (Nabu) Bad Pyrmont begrüßte die nun getroffene Regelung. „Ich habe keine Bedenken“, so der Vorsitzende Justus Conring, der davon sprach, dass durch die Ausgleichsmaßnahmen das Gebiet ökologisch deutlich aufgewertet werde. „Das ist eine gute Lösung“, betonte Conring. Der Pyrmonter Nabu hatte zu den Kritikern der ursprünglichen Planung gehört und befürchtet, dass durch den Bau das Hochwasserrisiko der Emmer steige.

Die zwei Ausgleichsbereiche für den Neubau des Parkhaues umfassen laut Kreisverwaltung eine Fläche von insgesamt 1,34 Hektar, wodurch sich das Naturschutzgebiet um einen halben Hektar vergrößern wird. Zudem sind neue sogenannte Emmer-Altarme geplant, die das Hochwasserrisiko verringern sollen.red



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