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Gastronomie als Touristen-Attraktion

CDU beantragt Sanierung des Bismarckturms

Bad Pyrmont (HW). CDU-Fraktionschef Udo Nacke beklagt zwar, dass Anträge seiner Partei im Pyrmonter Rathaus durch Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) boykottiert werden (wir berichteten), dennoch hat der Sprecher der aus CDU, Bürgersinn und FDP bestehenden Mehrheitsgruppe ein neues Papier auf den Weg gebracht. Diesmal zum Bismarckturm. „Weil wir sicher sind, dass sonst überhaupt nichts passiert“, begründet der Christdemokrat gegenüber den Pyrmonter Nachrichten.

veröffentlicht am 11.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 23:21 Uhr

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Seine Fraktion hat nun beantragt, schnellstmöglich die erforderlichen finanziellen Mittel für die notwendige Sanierung des Ausflugszieles auf dem Königsberg bereitzustellen. Dazu solle die Verwaltung „unverzüglich vorhandene Fördermittel durch entsprechende Antragstellung einwerben“. Insbesondere sollten für die erforderlichen Restaurierungsarbeiten das neue Denkmalschutz-Sonderprogramm III des Bundes sowie mögliche Kofinanzierungsmittel des Landes Niedersachsen genutzt werden, rät Nacke in seinem Schreiben an die Bürgermeisterin namens der CDU-Fraktion. Gefördert werde der Erhalt von Baudenkmälern, die regional eine herausragende Bedeutung hätten. „Zu denen zählt auch unser Bismarckturm. Diese Bauwerke prägen im Besonderen die Ansichten der Städte, Dörfer und Landschaften und geben ihnen ein unverwechselbares Gesicht“, so Nacke in dem Antrag.

Wegen Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall sei eine Bewirtschaftung der Turmgastronomie innerhalb des Bismarckturmes seit etwa drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich. Bereits vorgenommene Sanierungsarbeiten seitens der Stadt hätten zu keinem dauerhaften Erfolg geführt. Ziel müsse es jedoch sein, im Bismarckturm wieder Gastronomie anzubieten, um dann Bürgern und Gästen gleichermaßen ein weiteres touristisches Ziel anbieten zu können. Die Zeit dränge, weil das historische Gebäude auf dem Königsberg im August 2013 100 Jahre alt werde. „Um den Schellenturm wurde ein unglaubliches Bohei gemacht, obwohl er nicht bewirtschaftet ist. Für uns steht der Bismarckturm eindeutig vor dem Schellenturm“, erklärte Nacke.

Zwischenzeitlich haben die Mitglieder des Forstausschusses bei einem Ortstermin den Bismarckturm in Augenschein genommen. Auf der Tagesordnung der morgigen Ratssitzung, die um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses beginnt, wird der CDU-Antrag jedoch nicht geführt. Im Mittelpunkt der letzten öffentlichen Zusammenkunft dieses Gremiums vor der politischen Sommerpause steht die Kostenentwicklung bei den Planungen zur energetischen Sanierung des Humboldt-Gymnasiums sowie die Planung des Neubaus der Bad Freienwalder Brücke. Zudem soll der Kostenrahmen für die Erneuerung des einsturzgefährdeten und inzwischen voll gesperrten Bauwerkes an der Saline vorgestellt werden. Zu Beginn der Sitzung haben Bürger die Gelegenheit, Fragen an Rat und Verwaltung zu richten.

Der Bismarckturm soll nach dem Willen der CDU saniert und wieder mit gastronomischem Leben erfüllt werden. Foto: HW



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