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Baldige Entscheidung angekündigt / Bürgersinn und Grüne verzichten auf Bewerber

Bürgermeisterwahl: FDP und AfD noch auf Kandidatensuche

Bad Pyrmont. Wenn die Pyrmonter Christdemokraten im Januar bei einer Mitgliederversammlung den Vorschlag des Vorstandes bestätigen, dann wird die CDU den Pyrmonter Rechtsanwalt und Notar Klaus Blome als Kandidat für die Bürgermeisterwahl ins Rennen schicken. Auch der Vorstand der Sozialdemokraten hat sich bereits für Amtsinhaberin Elke Christina Roeder (SPD) als Kandidatin ausgesprochen. Doch ob es tatsächlich bei diesen beiden Bewerbern für den Chefsessel im Rathaus der Kurstadt bleibt, ist derzeit noch völlig offen.

veröffentlicht am 02.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 00:41 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Fest steht bislang eigentlich nur, dass die Bad Pyrmonter am Sonntag, 25. Mai 2014, zum Urnengang aufgerufen sind. An diesem Tag soll auch das Europaparlament gewählt werden. Eine mögliche Bürgermeister-Stichwahl, die sonst 14 Tage später erfolgt, ist wegen des dazwischen liegenden Pfingstfestes auf den 15. Juni und damit drei Wochen später terminiert.

Zu einer Stichwahl wird es in der Kurstadt aber nur kommen, wenn sich neben Herausforderer Klaus Blome und Amtsinhaberin Elke Christina Roeder noch andere Bewerber finden. Und damit tun sich die Parteien in Bad Pyrmont bislang schwer. Ein Klares Nein zu einem eigenen Kandidaten ist inzwischen vom Bürgersinn und den Grünen gekommen. „Wir werden definitiv keinen eigenen Bewerber ins Rennen schicken. Diese Entscheidung ist gefallen“, sagt Wilfried Seibel, der die Interessen des Bürgersinns im Pyrmonter Rat vertritt. Auch Klaus Muchow bestätigt, dass weder Roeder noch Blome einen Konkurrenten aus den Reihen der Grünen fürchten muss. „Wir werden bis Mitte Februar mit beiden Kandidaten Gespräche führen. Dann wird die Basis ein Votum abgeben, welchen Kandidaten wir unterstützen werden“, kündigt der Grünen-Fraktionschef an.

Überlegt wird derzeit noch bei den Liberalen und im Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD). „Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, jemanden zu finden“, sagt Bad Pyrmonts FDP-Chef Oliver Steinwedel. Vorgespräche mit einem potenziellen Kandidaten habe es zwar schon gegeben. „Aber es gibt noch nichts Konkretes. Ich gehe jedoch davon aus, dass wir noch im Januar eine Entscheidung treffen“, sagt der Liberale und betont: „Wenn wir jemanden aufstellen, dann wollen wir den Wählern auch eine Alternative bieten.“ Ein Votum zugunsten eines Bewerbers einer anderen Partei schließt Steinwedel aus, sollten die Liberalen keinen eigenen Kandidaten auf den Schild heben: „Das sollen die Wählerinnen und Wähler dann selbst entscheiden. Sie sind souverän.“

Ungewissheit herrscht auch noch in den Reihen der AfD. „Entsprechende Gespräche im Kreisvorstand Hameln-Pyrmont stehen noch aus. Ich gehe aber davon aus, dass das bis Mitte des Monats erledigt sein wird“, sagt Martina Tigges-Friedrichs. Die Kurstädterin führt derzeit kommissarisch den Landesverband der Anti-Euro-Partei und lässt durchblicken, „dass wenn, dann nur ein Bürgermeisterkandidat für Bad Pyrmont infrage kommt“.



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