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Brunnenstraße: Landgericht verurteilt Stadtplaner

Bad Pyrmont (jl). Seit gestern ist klar, wer für die Beseitigung der Schäden im Pflaster der Brunnenstraße bezahlen muss: der damalige Architekt. Die dritte Zivilkammer des Landgerichts Hannover hat den Bremer Planer Klaus Peter Sch. am Freitag zur Zahlung eines Kostenvorschusses in Höhe von 600 000 Euro verurteilt. Rechtskräftig wird der Richterspruch allerdings erst in vier Wochen. Bis dahin bleibt dem Anwalt des Verurteilten Zeit, Rechtsmittel einzulegen.

veröffentlicht am 10.12.2009 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 05:21 Uhr

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 „Der Architekt hätte erkennen und darauf hinweisen müssen, dass der Unterbau nicht wasserdurchlässig war“, so Gerichtssprecher Dr. Matthias Kannengießer. „Es war ein Problem der Planung und nicht der Bauausführung.“
 Mit Genugtuung und Erleichterung hat Andreas Knauer den Richterspruch aufgenommen. Denn die Stadt Bad Pyrmont hatte vor zwei Jahren nicht nur den Bremer Architekten Sch., sondern auch Knauers Pyrmonter Tiefbauunternehmen verklagt, um die Schuldfrage klären zu lassen und Rechtssicherheit zu erhalten.
 „Wir sind froh und glücklich, dass wir freigesprochen worden sind“, sagt der Unternehmer. Ein anderer Ausgang des Verfahrens hätte ihn nach eigenem Bekunden allerdings auch gewundert. Denn, so Knauer: „Sämtliche Gutachten machten den wasserundurchlässigen Untergrund als Ursache der Schäden aus.“



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