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Brückenbau: Seibel kritisiert „Aktionismus“

Bad Pyrmont. Das zwischen Landkreis und Stadt abgestimmte und jüngst veröffentlichte (PN vom Samstag) weitere Verfahren zum Neubau der Bad Freienwalder Brücke ist in den Reihen der Fraktion aus Bürgersinn und FDP auf Kritik gestoßen. Von einem „Aktionismus, der keinen Sinn macht“, spricht der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wilfried Seibel, dem sich jetzt so viele Fragen stellen, dass er sie in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag (17 Uhr im Rathaus) von Bürgermeisterin Elke Christina Roeder öffentlich beantwortet wissen möchte. „Warum wird nach dem Abriss keine Behelfsbrücke gebaut?“, fragt sich Seibel, der die Argumentation hinsichtlich eines schnellen Abrisses „irre“ nennt. „Wegen einer Soleleitung kann doch keine Brücke abgerissen werden müssen. Warum wird die Leitung nicht vor und hinter der Brücke unterbrochen und alternativ verlegt?“ Seibel fragt nicht nur nach der Leitung, sondern auch danach, ob Abriss und Neubau nun in zwei Verfahren geteilt werde, ob die Stadt alle benötigten Grundstücke nutzen könne und ob das Ziel eines Abrisses mit Zwangsmitteln erreicht werden könne. Außerdem bringt er einen alten Vorschlag des „Bürgersinns“ wieder ins Gespräch. „Ist ein Neubau östlich der Bad Freienwalder Brücke und ihr Erhalt als Denkmal und Brücke für Fußgänger und Radfahrer und Soleleitung nicht sinnvoller?“uk/jl

veröffentlicht am 05.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 12:41 Uhr



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