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Mit einem „Tag der offenen Tür“ stellte die Max-Born-Realschule gestern ihr Angebot vor

Brücken aus Spaghetti und Feuer aus Wachs

Bad Pyrmont (uk). Es wuselte gestern Nachmittag in den Räumen und Fluren der Max-Born-Realschule. Schülerinnen mit weiß geschminkten Gesichtern weisen dem Besucher stumm, lächelnd und sehr charmant den Weg. Etwa ins „Café Maxe“, wo er sich erholen kann von den vielen Eindrücken und Informationen, die an diesem „Tag der offenen Tür“ geboten werden. Das reicht von der Teilnahme am offenen Unterricht bis hin zu kleinen Experimenten in den naturwissenschaftlichen Fächern.

veröffentlicht am 17.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 03:41 Uhr

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Zum Auftakt konnte Schulleiterin Barbara Wendeln-Henke etwa 150 Eltern mit ihren Kindern in der Aula begrüßen, denen sie ihre Schule vorstellte. „Es könnten ruhig ein wenig mehr Eltern von Schülern der vierten Klassen der Grundschulen dabei sein“, stellt die Schulleiterin fest, die sich ansonsten sehr zufrieden mit der Resonanz auf die Einladung zeigt.

Besonders viel Wert legt sie auf das Miteinander, dass an ihrer Schule gepflegt werde. „Wir kümmern uns auch um den einzelnen Schüler, das entspricht unserem Leitbild.“

Gut 430 Schüler und Schülerinnen aus 30 unterschiedlichen Nationen werden zurzeit an der Max-Born-Realschule unterrichtet. Zum nächsten Schuljahr werden zwischen 70 und 80 Neuzugänge erwartet, die sich heute schon einmal ein Bild davon machen können, welches Angebot sie dort erwartet. Im Physikraum lässt der Lehrer Steffen Engel Strom durch Menschen fließen, demonstriert mit Modellautos die Tragfähigkeit von Spaghetti-Brücken oder beweist, dass das Bild eines Pferdes auch ohne Display bewegt werden kann. Der Besucher guckt und staunt und hat wieder was dazugelernt.

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Im benachbarten Chemieraum hat der Schüler Malte Wennemann seinen Auftritt. Vor neugierigen Eltern und deren Kindern erhitzt er Wachs in einem Glas und kippt es in kaltes Wasser. Ein großer Feuerball ist das Ergebnis. „So gefährlich kann Wachs sein“, schmunzelt sein Chemielehrer.

Erstmals nutzen auch der Elternrat der Schule, das Pyrmonter Jugendparlament und die Berufsberatung der Arbeitsagentur den „Tag der offenen Tür“, um sich vorzustellen.

Kaum zu glauben, aber diesen Feuerball bekommt Malte Wennemann mit erhitztem Wachs hin, das er in kaltes Wasser gießt.

Physiklehrer Steffen Engel schaut seinen Schülerinnen zu, die für kleine Experimente mit Leuchtdioden und Strom Drähte zuschneiden und verlöten.

Fotos: uk



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