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Brunnen bekommt Auszeichnung

Botschafter mit Geschmack

BAD PYRMONT. Zum zweiten Mal ist es dem Bad Pyrmonter Brunnen gelungen, eines seiner Produkte zum „Kulinarischen Botschafter“ Niedersachsens zu machen. Diesen Titel hatte Ministerpräsident Stephan Weil im Juni der „Bad Pyrmonter Heimischen Schorle Naturtrüb Apfel“ verliehen. Jetzt folgte die Vorstellung vor Ort.

veröffentlicht am 30.08.2017 um 14:55 Uhr
aktualisiert am 30.08.2017 um 19:30 Uhr

Brunnen-Chef Hennig Rodekohr (v.re.), Bürgermeister Klaus Blome, Wirtschaftsförderer Andreas Manz und Kurdirektor Maik Fischer sehen sich als enge Partner. Foto: uk
Hans-Ulrich Kilian

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Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Henning Rodekohr, geschäftsführender Gesellschafter der Bad Pyrmonter Mineral- und Heilquellen GmbH & Co. OHG – einer hundertprozentigen Tochter von Vilsa – sprach von einem sehr erfolgreichen Produkt, das seit Frühjahr dieses Jahres auf dem Markt sei. Absatzzahlen wollte er nicht nennen, betonte aber, dass die Apfelschorle das Vorgängerprodukt deutlich übertreffe. Ein roter Apfel ziert das Etikett der Glasflasche und soll den Kunden Natürlichkeit und Hochwertigkeit vermitteln. Gut zwei Jahre hat es laut Rodekohr gedauert, die Schorle auf den Markt zu bringen. Vorausgegangen waren neben den üblichen Marktuntersuchungen auch diverse Verkostungsrunden, „die klein anfingen und dann immer größer wurden“, so der Vilsa-Chef. Bei der Entwicklung spielten auch der Zucker- und der Fruchtanteil eine Rolle. Das Unternehmen entschied sich für einen Fruchtanteil von 55 Prozent ohne Zuckerzusatz oder künstliche Aromen. Vorgeschrieben ist ein Fruchtanteil von mindestens 50 Prozent. Fruchtig soll eine Schorle schmecken, aber nicht zu sehr. „Ansonsten nähern wir uns zu sehr einem Saft an“, sagt Rodekohr, der sich stolz zeigte, dass der Pyrmonter Brunnen mit seinem relativ schmalen Sortiment schon zum zweiten Mal einen Kulinarischen Botschafter präsentieren kann. Bereits 2015 wurde „Bad Pyrmont Sanftperlig“ diese Auszeichnung zu teil, um die man sich bewerben muss. Die Bewerber werden von einer Jury beurteilt. Wichtigstes Kriterium an die Produkte: Die Hauptbestandteile müssen aus Niedersachsen stammen. Im Fall der Pyrmonter Schorle sind das Äpfel aus dem Alten Land und das in Bad Pyrmont geförderte Mineralwasser.

„Alles, was Sie machen, hilft auch der Stadt“, betonte Kurdirektor Maik Fischer mit Blick auf den Produktnamen „Bad Pyrmonter“. „Das Pyrmonter Ankerkreuz auf dem Flaschenetikett verbinden viele Menschen mit unserem Kurort, und so sind Ihre Bemühungen auch immer Werbung für uns“, so der Kurdirektor, der sich weitere gemeinsame Marketingmöglichkeiten vorstellen kann.

Bürgermeister Klaus Blome lobte die Schorle für ihren Geschmack und betonte, dass sie die Kernkompetenz des Brunnens abrunde. Wirtschaftsförderer Andreas Manz vom Landkreis Hameln-Pyrmont berichtete, dass man dabei sei, regionale Produkte aufzubauen. „Und Pyrmonter ist natürlich gesetzt. Sie könnten dabei ein guter Nukleus sein.“



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