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Bürgermeister hält Grundsatzrede

Blome spricht von „Mammutprogramm“

BAD PYRMONT. Er fand, es war an der Zeit, und da die Tagesordnung der jüngsten Ratssitzung übersichtlich war, hat Bad Pyrmonts Bürgermeister Klaus Blome (parteilos) die Gelegenheit genutzt, vor dem Kommunalparlament seine Sicht auf Bad Pyrmont zu formulieren und für Verständnis und Zusammenhalt zu werben.

veröffentlicht am 28.09.2018 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 28.09.2018 um 20:50 Uhr

Klaus Blome Foto: PN-Archiv
Hans-Ulrich Kilian

Autor

Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite
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Ziemlich genau 15 Minuten nahm sich das Stadtoberhaupt Zeit, um aus dem Tagesordnungspunkt „Mitteilungen und Berichte“ eine Grundsatzrede zur Situation Bad Pyrmonts zu machen. Es war eine Bestandsaufnahme der Themen und Probleme, die die Stadt und ihre Bewohner zurzeit beschäftigen, und es war das Werben um Verständnis für das Agieren der Stadtverwaltung, und es war ein Appell an alle Pyrmonter und Akteure, die anstehenden Aufgaben gemeinsam anzugehen.

Dass der Bürgermeister mit den Brandschutzschauen begann, war kein Zufall, gab und gibt es doch am Agieren der Stadtverwaltung Kritik. „Wenn man auf diese Kritik antwortet, muss man sehr differenzieren“, sagte er. Es gebe Hotels, in denen am Ende alles gut sei, in anderen sich die Lösung schwierig gestalte, aber auch jene, in denen es nicht akzeptable Mängel gebe. Er verstehe vom Geschäft der Hotellerie nicht viel, aber was er wisse, sei, dass man am Ball bleiben müsse. „Wir haben schon genug Häuser, die ans Ende ihrer Substanz geführt worden sind, und dann entscheidet der Gast irgendwann gegen das Haus“, sagte er. „Man muss sich nur einmal vorstellen, welch anderen Eindruck die Hauptallee vermitteln würde, wenn der ehemalige Eigentümer des Hotels Kaiserhof regelmäßig in dessen Substanz investiert hätte“, fügte er hinzu. „Die Stadt steht zu den in ihr gelegenen Hotels und Pensionen. Es besteht keine Gegnerschaft. Wir helfen, wo es möglich ist und gewünscht wird. Dieses Angebot steht weiter“, betonte er, bat aber auch um Verständnis dafür, dass die Stadt ihre Arbeit unter dem Aspekt der Sicherheit erledigen müssen.

Staatsbad und Stadt stünden vor großen Aufgaben im Bereich der Infrastruktur, sagte Blome und begann eine nicht enden zu scheinende Aufzählung. Die begann beim Kurtheater und dem Konzerthaus, und hörte noch längst nicht beim neuen Feuerwehrhaus und dem Bahnhofsvorplatz auf. Konkret überraschte er damit, dass er von Plänen des Kurdirektors berichtete, die Heiligenangerstraße „mehr oder weniger“ für den Autoverkehr zu sperren, um den Kurpark näher an die Hauptallee zu führen, um sie attraktiver zu machen. Auch dass die Revitalisierung des Kaiserhofs mit Veränderungen für die Kirchstraße und die Hauptallee verbunden sein könnte, war öffentlich so bislang noch nicht bekannt.

Wenn Stadt und Staatsbad ihr „Mammutprogramm“ erfolgreich abgearbeitet hätten, dann habe man für die Förderung der Wirtschaft und damit auch für die Brunnenstraße oder die Hauptallee viel erreicht. Auf jeden Fall sei die Zielrichtung zwischen Stadt und Staatsbad deckungsgleich, versicherte Blome.

Den Wortlaut der Rede lesen Sie unter dewezet.de



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