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Ortsrat ließ sich über Ausbaumöglichkeit der Kita Löwensen informieren

Bildungshaus statt getrennte Kita und Schule in Löwensen

LÖWENSEN. Der Ort Löwensen lebe und entwickle sich durch die Kindertagesstätte (Kita) und die Grundschule. In der Kita allein würden mehr als 40 Kinder betreut, so das Statement von Klaus Eickermann, dem neuen Ortsbürgermeister zu dem Tagesordnungspunkt, der sich im Ortsrat mit der baulichen Erweiterung der Löwensener Kita beschäftigte.

veröffentlicht am 25.11.2021 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 25.11.2021 um 18:40 Uhr

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Als verantwortliche Leiterin der Kita schilderte zudem Ricarda Böhnke die aktuelle Situation, die Anlass für den Antrag des DRK zur Erweiterung der Räumlichkeiten gab. „Die Fakten der Stadtverwaltung sind mit der Realität nicht stimmig“, leitete sie ein, um dann die aus ihrer Sicht beengte Lage aufzuzeichnen. Neben den Wünschen mehrerer Eltern, eine längere Betreuungszeit angeboten zu bekommen, habe die Pandemie verschiedentliche Probleme bei der Nutzung der zur Verfügung stehenden Räume deutlich werden lassen.

Dabei würden diese Räume oft schon multifunktional genutzt. Beispielsweise nannte sie den Spiel- und Schlafraum, der dann eben nicht mehr als Spielraum zur Verfügung stehe, wenn dort Kinder schlafen würden. Sie könne sich mit Blick auf die gesetzliche Vorgabe, ab 2026 auch für Grundschüler ein Ganztagsangebot vorhalten zu müssen, durchaus vorstellen, aus dem Gesamtkomplex Kita und Grundschule und Dorfgemeinschaftshaus eine Art Bildungshaus zu schaffen.

Seitens der Stadtverwaltung klang der Vortrag vom Ersten Stadtrat Guido Sievers ähnlich, denn auch er ließ anklingen, dass die Stadt eine Prüfung des gesamten Gebäudekomplexes in Betracht ziehe, um den gesetzlichen Vorgaben einer Ganztagsbetreuung gerecht werden zu können. „Wir haben vor, die elterlichen und schulischen Bedarfe abzufragen.“ Eine isolierte Betrachtung des Bedarfs der Kita Löwensen an einer räumlichen Vergrößerung wäre zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll, da bei einer eventuell notwendigen baulichen Veränderung im Bereich der Grundschule Synergien genutzt werden können, so die Einschätzung der Verwaltung in der Vorlage.

Bürgermeister Klaus Blome wies darauf hin, dass bereits im Schulausschuss beschlossen worden sei, sich die Situation vor Ort anzuschauen. Hierzu werde es aus seiner Sicht einen zeitnahen Termin geben. Einstimmig stellte der Ortsrat auf Anregung von Klaus Eickermann den Antrag, dass die Verwaltung bereits in dem zu beratenden Haushalt 2022 die Planungskosten für das Erweiterungsvorhaben aufnehmen solle.



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