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Schattentheater Mobilé zeigt eine mitreißend spektakuläre, poetische und auch komische Show,

Fesselnder Bilderreigen

Bad Pyrmont. Drohend erhebt sich im Bild die imposante Chinesische Mauer. Doch wenige Sekunden später zerfließt die bekannte Silhouette, verwandelt sich auf wundersame Weise in die Pyramiden von Gizeh, um dann zum Pariser Eiffelturm zu werden. Und schon geht die Weltreise für die Zuschauer im Konzerthaus weiter zum Kreml und zu den Türmen von Big Ben.

veröffentlicht am 06.03.2016 um 12:59 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

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Autor:

Karin Heininger
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Die Baumeister dieser erstaunlichen Metamorphose sind neun Künstler, die hinter einer großen Leinwand als Schatten agieren, mit der unglaublichen Biegsamkeit ihrer Körper nicht nur die kühnsten Bauwerke errichten, sondern auch Urlaub am Meer erleben, sich als Froschkönig und Rapunzel erträumen und an „Casablanca“ und „Titanic“ erinnern. Und sie erzählen mit heiterer Ironie die Geschichte eines jungen Paares, das sich in Paris verliebt und verlobt, eine Familie gründet und einen Sohn großzieht. Der Kleine wächst zum Riesenbaby, drangsaliert Mama und Papa, nervt später seine Lehrerin und bleibt dennoch liebenswert.

Das Schattentheater Mobilé zeigt mit seinem Programm „Moving Shadows“ in der Regie von Harald Fuß eine mitreißend spektakuläre, poetische und auch komische Show, die musikalisch passend unterlegt ist und von den Zuschauern im fast ausverkauften Konzerthaus begeistert gefeiert wird. Was an Arbeit und Präzision dahinter steckt, lässt sich nur erahnen. Die menschlichen und tierischen Figuren werden in der Kombination aus mehreren Körperteilen exakt „gebaut“ und bewegt, die Geschichten fließend erzählt. Dabei entstehen bewusst komische Größenverhältnisse (etwa bei der Fütterung des wachsenden Babys) durch die unterschiedlichen Entfernungen der Personen zur Leinwand.

Doch bei aller notwendigen Disziplin agiert die tänzerisch perfekte Truppe mit einer wunderbaren Leichtigkeit und erzählt die Geschichten mit viel Charme. Manches davon ist aus dem vergangenen Jahr bekannt, doch vieles ist anders arrangiert oder ganz neu. Es ist ein ganzheitliches Erlebnis besonderer Art. Das Publikum honoriert den fesselnden Bilderreigen mit viel Beifall, der sich noch steigert, als die Künstler dann, echt wie sie sind, vor die Leinwand treten.

2 Bilder
Känguru mit Baby im Beutel: Die Illusion ist perfekt, wenn sich mehrere Mitwirkende zu einer Figur vereinen.


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