weather-image
16°
Symbolische Grundsteinlegung am Volksbankprojekt in der Friedrichstraße

„Bewohner mögen sich hier wohlfühlen“

BAD PYRMONT. Genau mit Beginn der Grundsteinlegung reißt der Himmel auf. Ein gutes Omen für das Volksbankprojekt? Dabei handelt es sich an diesem Morgen eher um einen symbolischen Akt. Denn, so der ausführende Lügder Bauunternehmer Eduard Stumpe, erkennbar stehen nun mal schon errichtete Gebäudeteile wie der Keller des sich an der Friedrichstraße anschließenden ersten Gebäudes sowie die Sohle der Tiefgarage.

veröffentlicht am 17.07.2017 um 17:52 Uhr

In den beiden Gebäuden werden insgesamt 25 Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen inklusive drei Penthäusern erstellt. Foto: red
Avatar2

Autor

Klaus Titze Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Wir werden den hier für die Zeremonie extra gemauerten Block nicht an dieser Stelle stehen lassen. Der würde ja die Parkflächen zustellen. Den fügen wir später an anderer Stelle in das Gebäude ein“, fügt der Unternehmer schmunzelnd hinzu. Mit ihm haben sich die beiden Vorstände der Volksbank Hameln-Stadthagen Michael Joop und Nils Bradtmöller an dem Block mit der vorbereiteten Hülse versammelt, wie auch Architekt Werner Brandstetter sowie vom Volksbank Immobilien Service Silke Störp und Yvonne Olejniczak.

„Wir haben eine extra starke Wandung für die Metallhülse vorgesehen, damit der Inhalt auch später mal geborgen werden und Zeugnis darüber ablegen kann, was heute hier geschieht. Um das zu dokumentieren befindet sich die heutige Ausgabe der Pyrmonter Nachrichten in der Hülse, wie auch die Baupläne beider Häuser und ein Glücks-Cent“, verrät Stumpe den Anwesenden, darunter neben Baubeteiligten auch einige Kaufinteressenten der avisierten Eigentumswohnungen.

Hiervon werden in den beiden Gebäuden insgesamt 25 Zwei-, Drei-, und Vierzimmerwohnungen inklusive drei Penthäusern erstellt. „Bereits 18 Wohnungen sind sogar schon verkauft oder von Kaufinteressenten zumindest reserviert“, berichtet die Geschäftsführerin der Volksbank Immobilien Silke Störp stolz. Zur Zeit stehen noch im EG, 1. OG und 2. OG und im 4. OG ein 3 Zimmer-Penthaus zur Verfügung. Das zeige, dass es auch für hochpreisige Angebote eine starke Nachfrage gebe, wobei die meisten Bewerber auch tatsächlich selbst einziehen wollen.

Bei der symbolischen Grundsteinlegung: Werner Brandstetter, Michael Joop, Eduard Stumpe, Yvonne Olejniczak, Silke Störp und Nils Bradtmöller. Foto: ti
  • Bei der symbolischen Grundsteinlegung: Werner Brandstetter, Michael Joop, Eduard Stumpe, Yvonne Olejniczak, Silke Störp und Nils Bradtmöller. Foto: ti

„Bei dieser Lage mit Blick zum Kurpark und der Nähe zum Königin-Luise-Bad war uns im Grunde schon klar, dass unser Bauvorhaben nicht gerade risikoreich sein wird“, sagt Reinhold Reker von der Bad Pyrmonter Filiale, einer der anstoßenden Ideengeber für das Projekt. Auch die Nachbarn seien eher erfreut darüber, dass der Schandfleck endlich verschwunden sei und würden für ein zum Charakter der Friedrichstraße passendes Bauvorhaben auch gern vorübergehende Baubelästigungen in Kauf nehmen, berichtet Stumpe.

Bis Mitte 2018 wird sich der Abschluss der Bauerstellung wohl noch hinziehen, denn es seien immerhin recht große Komplexe. Allerdings hänge es auch davon ab, ob seitens der Pyrmonter Verwaltung nicht weitere Hemmnisse in den Weg gelegt würden. Er, Stumpe, kenne als Lügder auch andere Baubegleitungen und sei froh, mit dem Architekten Brandstetter einen Mann an seiner Seite zu haben, der ein breites Kreuz habe.

Ihm falle schon in dieser Stadt auf, dass vieles liegen bleibe und so manches Objekt scheinbar nur noch die Farbe der Vorderfront erhalte. Es sei in seinen Augen schon bedenklich, dass hier die Leute, die etwas machen wollen, weglaufen würden.

Dafür freue er sich, dass eine befürchtete Beeinträchtigung der unterhalb des Grundstücks verlaufenden Quelle nicht eingetreten sei. Auch die terrassenförmige Anlage bereite keinerlei Probleme. „Wir bauen felsenfest und solide und wir freuen uns schon auf das Richtfest, das wir von der Firma Stumpe ausrichten werden“, kommt optimistisch vom Bauunternehmer. Und dann geht es an das gemeinsame Versenken der Metallhülse und die obligatorischen Hammerschläge durch den Vorstandsvorsitzenden Michael Joop.

Die Gelegenheit nutzt Silke Störp noch für den Hinweis, dass sich Interessenten bezüglich der noch freien Eigentumswohnungen direkt mit dem Immobilien Service der Volksbank unter der Telefonnummer 05151/935-303 oder -301 wenden können. Hier würden sie kompetent und individuell zu dem Vorhaben beraten.

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare