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Staatssekretär übergibt Abrollbehälter

Bevölkerungsschutz in Lippe wird ausgebaut

Kreis Lippe (red). Das Land Nordrhein-Westfalen baut im Rahmen seines „Aktionsprogramms Katastrophenschutz“ den Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Gefahren weiter aus.

veröffentlicht am 22.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 03:41 Uhr

Landrat Friedel Heuwinkel unterhält sich mit Einsatzkräften in d
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In diesem Zuge überreichte Staatssekretär Karl Peter Brendel am Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo den in Ostwestfalen-Lippe ersten Abrollbehälter zur Versorgung und Dekontamination von Verletzten an den Kreis Lippe. Landrat Friedel Heuwinkel nahm im Beisein der lippischen Bürgermeister die Übergabe auch zum Anlass, zwei neue Einsatzleitwagen in Dienst zu stellen.

Die Verunreinigung einer Vielzahl von Menschen mit gefährlichen Stoffen, wie es zum Beispiel bei einem Chemieunfall der Fall sein könnte, stellt die Einheiten des Katastrophenschutzes vor große Herausforderungen. Die Betroffenen müssen so schnell wie möglich dekontaminiert werden, bevor mit der eigentlichen medizinischen Versorgung begonnen werden kann. „Die nicht polizeiliche Gefahrenabwehr nimmt im Kreis Lippe einen hohen Stellenwert ein“, betonte der Landrat. „Mit dem Abrollbehälter hat uns das Land nun ein weiteres wichtiges Instrument an die Hand gegeben, um für den Ernstfall gerüstet zu sein“, sagte Heuwinkel.

„Es ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung, die Sicherheit für die Bevölkerung ständig zu verbessern. Mit den Abrollbehältern stärken wir den Katastrophenschutz und die überörtliche Hilfeleistung. Ein gut funktionierender Katastrophenschutz ist existenziell für die Menschen“, fügte Staatssekretär Brendel hinzu.

Der Abrollbehälter wird auf einer Grundfläche von rund 100 Quadratmetern aufgebaut und von 60 Einsatzkräften bedient. Er ist neben Material für die Dekontamination und Wundversorgung mit einem eigenen Stromerzeuger und Warmluftheizung ausgestattet. Dazu kommen Atemschutzmasken und Ersatzkleidung für versorgte Menschen und Schutzausrüstungen für die Einsatzkräfte. Pro Stunde können 50 Verletzte von den gefährlichen Stoffen gereinigt werden. Der Abrollbehälter ist in Lemgo stationiert. Die Einsatzleitwagen kommen als Ersatz für zwei 25 Jahre alte Fahrzeuge in Barntrup und Extertal zum Einsatz.



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