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Premiere für die Companie: Mimen feiern mit Besuchern am eigenen Spielort ins neue Jahr

Beschwingt und entspannt – so startet 2012

Bad Pyrmont / Lügde (Hei/ yt). Bevor die Besucher im neuen „Theater im Casino“ zum Jahreswechsel ihr Gläschen Sekt schlürfen konnten, zerdepperte auf der Bühne der feurige Liebhaber im Eifer des Gefechts einen Champagner-Kelch. Nach dieser unfreiwilligen Einlage von Hauptdarsteller Jörg Schade ging die Vorstellung der Neil Simon-Komödie „Der Letzte der feurigen Liebhaber“ spritzig weiter, bis um Mitternacht im Foyer der alten Spielbank die Sektkorken knallten und die Mimen mit ihrem Publikum auf ein erfolgreiches (Theater-)Jahr anstießen.

veröffentlicht am 02.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 06:41 Uhr

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Bis zuletzt hatte es einen wahren Ansturm auf die Karten für die beiden Silvester-Vorstellungen gegeben. Doch mehr als 130 Zuschauer kann das kleine Theater beim besten Willen nicht fassen. Das Ensemble selbst hatte noch gewerkelt, damit alles auf der Bühne und im Parkett passte. So musste einer der prächtigen Kronleuchter abgehängt werden, da er den Blick auf die Bühne einschränkte.

Doch nun war alles fertig und das Publikum der Spätvorstellung bester Laune. „Das ist eine ganz tolle Atmosphäre hier, eine gute Idee, daraus ein Theater zu machen“, bewunderte Arndt Jubal Mehring den neuen Musentempel. Eva und Karlheinz Siebe freuten sich noch einmal an der gelungenen Aufführung der Komödie, die sie – wie etliche andere Besucher – schon in der Beletage gesehen hatten und hier noch besser aufgehoben fanden.

Dass einige Zuschauer in den letzten Reihen indes nicht alles genau hören konnten, sei teils sicher ein individuelles Problem, aber man wolle darüber noch einmal nachdenken werde, versicherte Regisseur Carl-Herbert Braun.

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:Je nach Vorliebe nehmen die Feiernden im Westfälischen Hof tanzend oder klönend Abschied von 2011.

Einhellig positiv war die Resonanz des Publikums auf die Leistung der Schauspieler. Und tatsächlich bestätigte sich die schon bei der Premiere beobachtete treffende Typenzeichnung von Jörg Schade als kauziger verhinderter Liebhaber, Ulrike Volkers als schlagfertige Elaine, Marie-Christine Friedrich als ausgeflippte Bobbie und Christiane Schoon als melancholisch verklemmte Jeanette, in Carl-Herbert Brauns Regie zu einem leichtfüßigen, komödiantischen Spiel gemixt.

Nach dem Sekt machten sich, während draußen vor der Tür noch ein beachtliches Feuerwerk sprühte, viele Gäste schon auf den Weg in nahe Lokale, um dort weiterzufeiern. Knallvoll war es zum Beispiel in den Schlossweinstuben, wo Hausherr Otto Dohse mit Kurt Lindhorst, Felix Neumann und Herbert Sitthard für Stimmung, Schunkelrunden und eine volle Tanzfläche sorgte.

Insgesamt aber war es nicht überall die Nacht der rauschenden Partys. Die Menschen begrüßten das Jahr 2012 recht entspannt. Getreu dem Motto, dass die besten Partys die sind, bei denen jeder einige kennt, aber nicht alle jeden kennen, trafen sich viele, die nicht daheimblieben oder privat feierten, in diversen Lokalen, um gemeinsam das Neue Jahr zu begrüßen.

In mondäner Atmosphäre zockten die Gäste im Bad Pyrmonter Steigenberger an vielen Tischen beim Roulette oder Black Jack mit Spielgeld.

Im Jaegerlatein ließen sie sich von Horst Jaeger animieren, mit Rhythmus und Schwung das Neue Jahr zu begrüßen.

Wie fast überall, wo’s genug Platz gab, wurde – wie unter anderem im Westfälischen Hof in Lügde – getanzt. Aber vielerorts ließen die Besucher das alte Jahr auch plaudernd Revue passieren.

Die erste Silvester-Vorstellung am eigenen Spielort: Marie-Christine Friedrich und Jörg Schade auf der Bühne des „Theaters im Casino“.

Fotos: Hei, yt



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