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Doch in der ersten Runde blieb die Bewerbung erfolglos / Ortsvorsteher mit Verwaltung unzufrieden

Bergdörfer hoffen auf Dorferneuerung

Pyrmonter Bergdörfer. Fast ein Jahr ist es her, dass die Ortsvorsteher der Pyrmonter Bergdörfer eine Dorferneuerung samt Entwicklung eines Strategiepapiers zur Zukunft von Baarsen, Großenberg, Neersen, Kleinenberg und Eichenborn beantragt haben und damit in der Politik auf einhellige Zustimmung gestoßen sind. Bislang ohne Erfolg. In der ersten Runde sind lediglich Dörfer im Flecken Ottenstein und in Hess. Oldendorf in das Landesprogramm aufgenommen worden. Jetzt gibt es eine zweite Chance, berichtet der Sprecher der Ortsvorsteher Dirk Wöltje, der sich unzufrieden mit dem bisherigen Ablauf zeigt und befürchtet, dass die Chancen eher schlechter geworden sind.

veröffentlicht am 19.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

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Zu unkonkret sei der erste von der Stadtverwaltung formulierte Antrag gewesen. „Das ist kein Vorwurf, denn da fehlt auch das Fachwissen. Die Mitbewerber haben besser abgeschnitten, weil sie Fachbüros einbezogen und Bürgerbeteiligungen organisiert haben“, so Großenbergs Ortsvorsteher. Doch dafür hatte die Stadt kein Geld. Das sei eine zusätzliche freiwillige Aufgabe, die vermutlich von der Kommunalaufsicht nicht genehmigt werde, so die Argumentation aus dem Rathaus. Mittlerweile hat der Rat einstimmig dafür gesorgt, dass 7000 Euro für diesen Zweck im Haushalt 2014 zur Verfügung gestellt worden sind. Doch dem Etat fehlt noch die Genehmigung des Kreises, bevor das Geld ausgegeben werden kann. „Das kann März, April oder sogar Mai werden“, befürchtet Wöltje. „Uns läuft die Zeit davon, denn der nächste Antrag muss bis zum 1. Juni vorliegen.“ Die Handlungsfelder für die Dorfentwicklung hat die Verwaltung benannt. Es geht um ein Umnutzungs- und Leerstandsmanagement für Immobilien, die ärztliche Versorgung, die Zukunft der Kindergärten und Schulen, den öffentlichen Personennahverkehr und die Nahversorgung. „Das ist aber zu unkonkret, da muss die Verwaltung genauere Vorstellungen entwickeln, damit unser Antrag mehr Aussicht auf Erfolg hat“, sagte Wöltje, der sich dabei auf ein Gespräch mit dem Vertreter des zuständigen Landesamtes beruft, der auch dringend eine Bürgerbeteiligung empfehle. „Bei uns ist es nicht fünf vor zwölf, sondern schon eine Minute vor zwölf. Die Probleme in den Dörfern werden größer, aber der Elan im Rathaus nimmt ab.“uk



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